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wie in unſern Tagen, mehr Vertrauen einflößte, als die nationale Tracht.
Ein Land wird immer am meiſten von ſich ſelbſt verachtet.
„Wo iſt die Nummer 1137“ fragte Hoffmann das Mädchen, das ihn beim Arm genommen hatte.
„Ah! dahin gehſt Du?“ erwiederte verächtlich die Aſpaſia;„nun wohl! mein Kleiner, dort, wo die rothe Laterne iſt. Aber ſuche zwei Louis d'or zu behalten und erinnere Dich der Nummer 115.“
Hoffmann ſtürzte ſich in den bezeichneten Gang, wie Curtius in den Schlund, und einige Minuten nach⸗ her war er im Spielſaal.
Es war hier daſſelbe Geräuſch wie bei einem öf⸗ fentlichen Verkauf.
Man verkaufte hier allerdings viele Sachen.
Die Salons ſtrahlten von Vergoldungen, von Kron⸗ leuchtern, von Blumen und von Frauen, welche ſchöner, üppiger, entblößter, als die unten.
Das Geräuſch, das alle andere beherrſchte, war das Geräuſch des Goldes.
Das war der Schlag von dieſem unreinen Herz⸗
Hoffmann ließ den Saal, wo man Trente⸗et⸗qua⸗ rante abzog, rechts und ging in den Salon der Roulette.
Um eine große grüne Tafel waren die Spieler gruppirt, lauter in derſelben Abſicht verſammelte Leute, von denen nicht Einer dieſelbe Phyſiognomie hatte.
Man ſah alte, man ſah junge, es waren da, deren Ellbogen ſich auf dieſer Tafel abgenutzt hatten. Unter dieſen Menſchen fanden ſich, welche den Vater am Tage vorher oder ſogar erſt am Abend verloren hatten, und dennoch waren alle ihre Gedanken auf die ſich drehende Kugel geſpannt. Beim Spieler lebt ein einziges Ge⸗ fühl fort, das iſt die Begierde, und dieſes Gefühl nährt und vermehrt ſich zum Nachtheil der andern. Herr von Baſſompierre, dem man in dem Augenblick, wo er mit Maria von Medicis zu tanzen anfing, ſagte:„Eure


