Teil eines Werkes 
9.-13. Bdchn (1850)
Entstehung
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ſich für ihn ſo zu ſagen ſichtbar und greifbar gemacht; es war da, glänzend vor ſeinen Augen, murmelnd in ſeinen Ohren.

In der That, wo konnte Hoffmann Gold ſchöpfen, wenn nicht an den Quellen des Goldes? War nicht das einzige mögliche Gelingen für einen unmöglichen Wunſch gefunden? Ei!l mein Gott! Werner hatte es geſagt, war nicht Hoffmann ſchon einem Theile ſeines Schwures ungetreu? was lag daran, daß er es auch dem andern wurde?

Sodann hatte Werner geſagt, nicht fünf und zwanzig tauſend, fünfzig tauſend Livres, hundert tauſend Livres koͤnnte er gewinnen. Die materiellen Horizonte der Felder, der Wälder, des Meeres ſogar haben eine Grenze, der Horizont des grünen Teppichs hat keine. Der Dämon des Spiels iſt wie Satan, er hat die Macht, den Spieler auf den höchſten Berg der Erde zu tragen und ihm von da alle Reiche der Welt zu zeigen.

Dann, welches Glück, welche Freude, welcher Stolz⸗ wenn Hoffmann zu Arſene zurückkehren würde, in das⸗ ſelbe Boudvoir, aus dem man ihn vertrieben! Mit wel⸗ cher erhabenen Verachtung würde er dieſe Frau und ihren furchtbaren Liebhaber niederſchmettern, wenn er ſtatt jeder Erwiederung auf die Worte:Was wollen Sie hier? ein zweiter Jupiter einen Goldregen auf die neue Danae fallen ließe.

Und dies Alles war nicht mehr eine Blendung ſeines Geiſtes, nicht mehr ein Traum ſeiner Einbil⸗ dungskraft; dies Alles war die Wirklichkeit, war das Mögliche. Die Chancen waren gleich für den Gewinn, wie für den Verluſt, denn Hoffmann war, wie man weiß, glücklich im Spiel.

Oh! dieſe Nummer 113! dieſe Nummer 113! mit ihrer glühenden Ziffer, wie rief ſie Hoffmann, wie lenkte ſie ihn, ein hoölliſcher Leuchtthurm, nach dem