Teil eines Werkes 
9.-13. Bdchn (1850)
Entstehung
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Abgrund, in deſſen Tiefe der Schwindel, ſich auf einem Bette von Gold wälzend, heult.

Hoffmann kämpfte mehr als eine Stunde gegen die glühendſte von allen Leidenſchaften. Nach Verlauf einer Stunde aber, als er fühlte, daß es ihm unmög⸗ lich war, länger zu widerſtehen, warf er ein Fünfzehn⸗ Sous⸗Stück auf den Tiſch, wobei er die Differenz dem Willfährigen ſchenkte, lief unaufhaltſam fort, erreichte den Quai aux Fleurs, ſtieg in ſein Zimmer hinauf, nahm die dreihundert Thaler, die ihm blieben, ſprang, ohne daß er ſich Zeit zum Nachdenken ließ, in einen Wagen und rief:

Nach dem Palais Egalité!

Mumero 113.

Das Palais⸗Royal, das man zu jener Zeit Palais⸗ Egalité nannte, das man heute das Palais⸗National nennt, denn bei den Franzoſen iſt das Erſte, was die Revolutionären thun, daß ſie die Namen der Straßen und Plätze ändern, mit dem Vorbehalt, ihnen dieſelben bei den Reſtaurationen zurückzugeben; das Palais⸗Royal, ſagen wir, unter dieſem Namen kennen wir es am beſten, war zu jener Zeit nicht, was es heute iſt; aber in pittoresker Hinſicht, als eine Seltſamkeit verlor es darum nichts, beſonders am Abend, beſonders in der Stunde, wo Hoffmann dahin kam.

Seine Einrichtung unterſchied ſich wenig von der, welche wir heute ſehen, abgeſehen davon, daß das, was man jetzt die Gallerie Orleans nennt, eine doppelte Gallerie von Holzwerk war, welche ſpäter einem Spa⸗