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Sprünge; erſchrocken, liefen die Bewohner, welche glaub⸗ ten, es ſei ein Erdbeben, und ſtürzten in den Garten.
Alles war ruhig, ſowohl in der Luft, als auf det Erde; der Brunnen lief fortwährend an der Straßen⸗ ecke; ein Vogel ſang in den höchſten Zweigen des größ⸗ ten Baumes.
Der Unfall war ein vereinzelter; er rührte von einer geheimen, unbekannten Urſache her.
Man ließ den Baumeiſter holen.
Der Baumeiſter unterſuchte das Haus, ſondirte, durchforſchte, und er erklärte am Ende, der Unfall könne nur von einer Ueberladung herkommen.
Dem zu Folge verlangte er die Speicher zu ſehen.
Doch bei dieſem Verlangen hatte er eine lebhafte Oppoſitivn von Seiten des Herrn von Villenave zu er⸗ fahren.
Woher kam dieſe Oppoſition, welche jedoch der Fe⸗ ſtigkeit des Baumeiſters weichen mußte?
Herr von Villenave fühlte, daß ſein begrabener Schatz, der um ſo koſtbarer, als er ihm ſelbſt beinahe war, eine große Gefahr bei dieſem Geſuche lief.
Man fand in der That in dem einzigen mittleren Zimmer zwölf hundert Folianten, welche ungefähr acht tauſend Pfund wogen.
Ach! dieſe zwölf hundert Folianten, die das Haus ſinken gemacht hatten und es mit dem Einſturze be⸗ drohten, mußte er verkaufen..
Dieſe ſchmerzliche Operation fand 1823 ſtatt. Und im Jahr 1826, als ich Herrn von Villenave kennen lernte, hatte er ſich durchaus noch nicht von ſeinem Schmerz erholt, und mehr als ein Seufzer, deſſen Ur⸗ ſache und Zweck ſeine Familie nicht kannte, folgte die⸗ ſen theuren, von ihm mit ſo großer Mühe zuſammen⸗ gebrachten und nun, wie aus dem väterlichen Hauſe vertriebene Kinder, umherirrenden, verwaiſten und auf der Erde zerſtreuten Büchern nach.
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