Teil eines Werkes 
9.-13. Bdchn (1850)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

22

blicken ganz der Träumerei, welche ſich in ihm beim Am ſei blick dieſes ſchönen Paſtelgemäldes von Latour gebildet der hatte.

un

zu

leg

Ta

ſei

3 QO

Ver PBrief.

ſeit

Wie hatte nur Herr von Villenave dieſe ſchöne erl Bibliothek zuſammengebracht? Ti Wie hatte er ſich dieſe in der Welt der Sammler ſuc einzige Sammlung von Autographen verſchafft? wa Mit der Arbeit ſeines ganzen Lebens. Vor Allem hatte Herr von Villenave nie ein Pi des pier verbrannt, nie einen Brief zerriſſen. De

Berufungen zu gelehrten Geſellſchaften, Einladun⸗ He gen zu Hochzeiten, Begräbnißzettel, Alles hatte er ſeit aufbewahrt, Alles hatte er in ſeine Claſſen geordneh, ode Alles hatte er an ſeinen Platz gelegt. Er beſaß eine len! Sammlung von jeder Sache, und ſogar Bände, welch 6. am vierzehnten Juli halb verbrannt dem Feuer, das Abt ſie im Hofe der Baſtille verzehrte, entriſſen worden waren. der

Zwei Autographenſucher waren beſtändig für Herrn von Villenave beſchäftigt; der eine, den ich kannte, hieß nav Fontaine und war der Verfaſſer eines Buches betitelt wie Hanvbuch der Autographe; der andere war beim Kriegs⸗ miniſterium angeſtellt: alle Specereihändler von Paris eine kannten dieſe unermüdlichen Forſcher und legten für S ihn alle Papiere, die ſie kauften, auf die Seite. Unter die⸗ dieſen Papieren machten ſie eine Auswahl, die ſie zu fünfzehn Sous bezahlten und wofür ihnen Herr ve en Villenave dreißig Sous bezahlte.

Manchmal machte Herr von Villenabe auch ſelbſt Ha