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„Ah! mein Herr, welch ein herrliches Paſtelge⸗ mälde!“
Und der Beſuch machte eine Bewegung, um vom Kamin nach dem Alcoven zu gehen.
„Warten Sie!“ rief Herr von Villenave,„warten
Sie.“ Man bemerkte in der That, daß mehrere überein⸗ ander eingeſtürzte Bücherhaufen eine Art von Gegen⸗ böſchung bildeten, über die man wegſteigen mußte, um zum Alcoven zu kommen.
Herr von Villenave ſtand nun auf, ging voran und öffnete, wie es ein geſchickter Minirer bei einem Laufgraben thut, durch die topographiſche Linie einen Gang, welcher bis vor das Bild zu kommen geſtattete.
Hier angelangt, wiederholte der Beſuch:
„Ah! welch ein herliches Paſtelgemälde!“
„Ja,“ erwiederte Herr von Villenave mit jener Miene des alten Hofes, die ich nur bei ihm und eini⸗ gen eleganten alten Herren ſeiner Art gekannt habe; „ja, es iſt ein Paſtelbilb von Latour; es ſtellt eine alte Freundin von mir vor, die nicht mehr jung iſt, denn ſo viel ich mich erinnere, war ſie im Jahre 1784, zur Zeit, wo ich ſie kennen lernte, fünf bis ſechs Jahre älter als ich. Seit 1802 haben wir uns nicht wieder⸗ geſehen, was uns jedoch nicht abhielt, einander alle acht Tage zu ſchreiben und unſere wöchentlichen Briefe mit gleichem Vergnügen zu empfangen; ja, Sie haben Recht, das Paſtelgemälde iſt reizend, doch das Origi⸗ nal war noch viel reizender. Ah!..
Und ein Strahl der Jugend, ſanft wie ein Refler der Sonne, zog über das erheiterte, um vierzig Jahre
„ verjüngte Antlitz des Greiſes.
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„Und ſehr oft hatte in dieſem zweiten Fall Fran⸗ goiſe nicht nöthig, ihre falſche Meldung zu machen, denn wenn der Beſuch ein Mann von feinen Sitten war, ſo überließ er Herrn von Villenave nach einigen Augen⸗


