Teil eines Werkes 
9.-13. Bdchn (1850)
Entstehung
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mein Lieber? ich weiß nicht, wohin ich meine Büchet legen ſoll. Nehmen Sie einen Seſſel.

Das wäre mir ſehr lieb, aber

Aber Sie haben Eile.

Nein, aber ich ſehe eben ſo wenig einen leeren Seſ⸗ ſel, als einen freien Lehnſtuhl.

Das iſt unglaublich, ſprach Herr von Villenave, indem er ſeine Arme zum Himmel erhob;das iſt un⸗ glaublich warten Sie

Und er verließ ſeufzend ſeinen Platz, hob vorſichtig von einem Stuhl die Bücher auf, die ihn dienſtunfähig machten, legte dieſe Bücher auf die Erde undfügte ſo einen Haufen zwanzig bis dreißig ähnlichen Haufen bei, welche vom Boden des Zimmers emporragten; dann ſtellte er dieſen Seſſel zu ſeinem Lehnſtuhl, das heißt, an die Ecke des Kamins.

Ich habe geſagt, in welchem Fall man ſich in dieſem Zimmer ſetzen konnte, ich will nun auch ſagen, in welchem Fall man darin gehen konnte.

Es geſchah zuweilen, daß in dem Angenblick, wo der Beſuch eintrat und nach der ſo eben von uns er⸗ wähnten unerläßlichen Scene ſich geſetzt hatte, es geſchuh zuweilen, ſage ich, daß in einer doppelten Combination des Zufalls die Thüre des Alcoven und die Thüre des Ganges, der in das hinter dem Alcoven liegende Ca⸗ binet führte, offen waren; dann wurde durch die dop⸗ pelte Combination der zu gleicher Zeit geöffneten Thi⸗ ren die doppelte Wirkung hervorgebracht, daß man im Alcoven ein Paſtelgemälde eine junge und hübſche Frau, die einen Brief in der Hand hieit, vorſtellend ſehen konnte, ein Paſtelgemälde beleuchtet durch den Licht⸗ ſtrahl, der vom Fenſter des Ganges kam.

Dann hatte der Beſuch entweder keine Idee von der Kunſt, und es kam ſelten vor, daß diejenigen, welche Herrn von Villenave beſuchten, nicht durch irgend einen Punkte Künſtler waren, oder er ſtand auf und rief:

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