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vielmehr ſeiner Tochter, welche bei all dieſen Einzel⸗ heiten den Vorſitz führte.
Wenn er nur friſirt war, das genügte ihm.
Hatte ihm ſeine Tochter ſeine Haarwickeln ange⸗ legt, eine Operation, welche unabänderlich von acht bis neun Uhr Abends ausgeführt wurde, ſo nahm er ſeinen Leuchter und ging zu ſich hinauf.
Dieſes bei ſich von Herrn von Villenave, dieſes at home der Engländer, wollen wir zu ſchildern ſuchen, jedoch ohne die Hoffnung, es werde uns gelingen.
In unendlich mehr Gelaſſe abgetheilt, als der erſte Stock, beſtand der zweite zuerſt aus einem Ruheplatz geſchmückt mit Büſten von Gyps, einem Vorzimmer und vier Zimmern.
Wir werden dieſe vier Zimmer nicht in Salon, Schlafzimmer, Arbeitscabinet und Ankleidezimmer u. ſ. w. abtheilen.
Es handelte ſich wohl um alle dieſe Ueberflüſſig⸗ keiten bei Herrn von Villenaye; nein: es waren hier nur fünf Zimmer für Bücher und Cartons.
Dieſe fünf Zimmer mochten vierzig tauſend Bände und vier tauſend Cartons enthalten.
Das Vorzimmer bildete ſchon für ſich allein eine ungeheure Bibliothek; es hatte zwei Oeffnungen; dieſe zwei Oeffnungen gingen, die rechts in das Schlafzim⸗ mer von Herrn von Villenave, welches wiederum, durch einen am Alcoven hinlaufenden ſchmalen Gang, mit einem großen Cabinet in Verbindung ſtand, deſſen Fen⸗ ſter die unmittelbare Ausſicht nach dem Hauſe des Nach⸗ bars hatte.
Die links in ein großes Zimmer, das wiederum in ein kleineres Zimmer führte.
Dieſes große Zimmer, das in ein kleineres Zimmer ging, war nicht nur, wie das daran anſtoßende, an ſeinen vier Seiten mit Bibliothekkäſten gefüllt mit Büchern und getragen von Unterſätzen mit Car⸗ tons ausgeſtattet, ſondern man hatte auch in der


