Teil eines Werkes 
9.-13. Bdchn (1850)
Entstehung
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befand man ſich in einem überall mit Wegen verſehe⸗ nen Garten ohne Blumenbeete, mit Bäumen beinahe ohne Blätterwerk. Wuchs zufällig eine Blume in einer Ecke, ſo war es eine von jenen wilden Blüthen, die ſich beinahe ſchämte, ſich in der Stadt ſehen zu laſſen, und die, weil ſie dieſes düſtere, feuchte Gehäge für eine kleine Wüſte gehalten hatte, hier aus einem Irrthum gewachſen war, da ſie ſich viel weiter, als dies in Wirk⸗ lichkeit der Fall, von den Wohnungen der Menſchen entfernt glaubte, eine Blüthe, die dann alsbald von einem reizenden, roſigen Kinde mit blonden Lockenhaaren, das ein vom Himmel gefallener und in dieſem Winkel der Erde verlorener Cherub zu ſein ſchien, gepflückt wurde.

Von dieſem Garten, der ungefähr vierzig bis fünf⸗ zig Fuß im Gevierte groß ſein mochte und ſich in einem an das Haus anſtoßenden, breiten Streifen von Pflaſter⸗ ſteinen endigte, gelangte man in die geplattete Flur.

Auf dieſe Flur, deren Hintergrund die Treppe war, gingen vier Thüren, zuerſt links, die vom Speiſezimmer, dann rechts, die von einer kleinen Stube, dann aber⸗ mals links, die der Küche, und rechts, die der Speiſe⸗ und Tiſchgeräthkammer.

Düſter und feucht, war dieſes Erdgeſchoß nur zur Stunde der Mahle bewohnt.

Die eigentliche Wohnung, die, in welche wir ein⸗ geführt wurden, war im erſten Stock.

Dieſer erſte Stock beſtand aus dem Ruheplatz, aus einem kleinen Salon, aus einem großen Salon, aus dem Schlafzimmer von Madame Waldor und dem Schlaf⸗ zimmer von Frau von Villenave.

Der Salon zeichnete ſich durch ſeine Form und ſeine Ausſtattung aus.

Es war ein langes Gevierte, mit einer Conſole und einer Büſte in jeder Ecke.

Eine von dieſen Büſten ſtellte Herrn von Ville⸗ nave vor.

Zwiſchen den zwei Büſten in der Mitte, auf einer