Teil eines Werkes 
5.-8. Bdchn (1850)
Entstehung
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um mein Fläſchchen Taſia, Rhum und Rack herauszu⸗ ziehen.

Und Sie haben die Buchold nie wiedergeſehen? fragte ich ihn.

Doch, einmal. Sie kam und erzählte mir, ich ſei nun für immer von ihr befreit, inſofern ſie ſich mit Simon Van Groot wiederverheirathet habe; es war dieſer am Tage zuvor begraben worden, und der Schelm hatte verlangt, neben ihr beerdigt zu werden. Somit, fügte der Vater Olifus bei, indem er ſein letztes Glas Rack leerte,ſomit bin ich für dieſe und für die andere Welt von ihr befreit, ich hoffe es wenigſtens.

Wonach der Vater Olifus in ein ihm eigen⸗ thümliches Gelächter ausbrach und unter den Tiſch ſank, unter dem ſogleich ein Schnarchen hervortönte, das uns keinen Zweifel über die Heiterkeit des Schlafes ließ, dem ſich dieſes reine, vorwurfsfreie Herz hingege⸗ ben hatte.

In demſelben Augenblick öffnete ſich die Thüre, ich wandte meinen Kopf um, und eine ſanfte, harmeniſche Stimme wurde hörbar.

Dieſe Stimme war die von Margarethe, welche, eine Lampe in der Hand, auf der Schwelle des Zim⸗ mers erſchien.

Es iſt Zeit, meine Herren, daß Sie zu Bette gehen, ſagte ſie.Ich will Sie in Ihr Zimmer führen. Nicht wahr, mein Vater hat Sie mit ſeinen Geſchich⸗ ten ſehr ermüdet, doch Sie müſſen Nachſicht mit ihm haben. Er iſt ſechs Jahre zu Lebzeiten unſerer Mutter im Irrenhauſe zu Horn geweſen, und er iſt von dort nicht ganz geheilt zurückgekommen. Närriſche Einfälle und blaue Mährchen zerarbeiten ihm das Gehirn, beſonders wenn er zu viel ſtarke Getränke zu ſich genommen hat, was ihm oft begegnet. Doch, wie immer, wird ſeine Vernunft beim Erwachen wiederkehren, und er wird

und daß ich nur in meiner Daſche zu ſtören hatte,

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