Teil eines Werkes 
5.-8. Bdchn (1850)
Entstehung
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nate nach meiner Abreiſe von Manilla ſignaliſirte man das Cap Finisterre, dann umſchifften wir Cherbourg, dann liefen wir in den Canal ein, und endlich am 18. Auguſt 1829 warfen wir Anker im Hafen von Rotterdam.

Ich hatte keinen Grund, mich hier aufzuhalten, nahm alſo noch an demſelben Tag den Wagen nach Amſterdam und, in Amſterdam angelangt, ein Schiff, das mich nach Monnikendam führen ſollte.

Es war gerade das von meinem Freunde, dem Schiffer, der mich ſechs und ein halbes Jahr vorher an Bord des Johann von Witt geführt hatte, dem ich meine Ueberfahrt nicht hatte bezahlen können, und der nichtsdeſtoweniger auf meine Geſundheit zu trinken verſprochen hatte, ein Verſprechen, das auch gewiſſen⸗ haft von ihm gehalten worden war.

Dieſesmal hatte ich, ſtatt eines Sackes voll Kie⸗ ſelſteine, in meiner Taſche ein Portefeuille, gute fünf⸗ undvierzigtauſend Franken enthaltend, ſo daß ich, als ich mich in Monnikendam ausſchiffte, da ich ihm nicht nur die erſte Fahrt, ſondern auch die letzte, nebſt Zins und Zins aus Zins für die letzten ſechs Jahre ſchuldig war, fünfundzwanzig Gulden gab. ein Pfen⸗ nig, wie er ſeit langer Zeit keinen eingenommen hatte.

Dann ging ich nach meinem Hauſe.

Vor der Thüre ſah ich von fern eine Amme in Trauer, welche zwei Säuglinge ſtillte.

Ich begriff Alles.

Ich trat in die untere Stube ein, in der ſich meine drei Söhne und meine Tochter befanden.

Die drei Knaben entflohen, als ſie mich ſahen.

Was das Mädchen betrifft, ſo war es, da es noch nicht allein gehen konnte, wohl genöthigt, zu bleiben.

Ich begriff, daß ich für dieſe Unſchuldigen nur ein Fremder war; ich nahm meine kleine Marga⸗ rethe in die Arme, ſie ſtieß laute Schreie aus, und ich

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