Teil eines Werkes 
5.-8. Bdchn (1850)
Entstehung
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bin, nicht gezögert habe, Dir ſelbſt eine gute Kunde zu bringen.

Ah! Du biſt niedergekommen?

Mit einer Tochter, mit einem reizenden Kinde, wie ich es Dir verſprochen; ich habe ſie Margareth genannt

Und wer iſt der Pathe von dieſer.

Oh! Du wirſt ſtolz darauf ſeinz es iſt einer der berühmteſten Profeſſoren der Univerſität Leyden, der Doctor Van Holſtentius,

Ich kenne ihn.

Nun wohl, er hat mir verſprochen, das theure Kind zu lieben, als ob er ſein Vater wäre, doch...

Doch, was?

Ich befürchte ſehr, wenn ich nicht mehr da ſein werde..

Wie! wenn Du nicht mehr da ſein wirſt? haſt Du denn Monnikendam verlaſſen, um nicht mehr da⸗ hin zurückzukehren?

Im Gegentheil, mein Freund, ſei unbeſorgt, ich werde ſogleich wieder abreiſen; aber wir ſind nicht un⸗ ſterblich, und wenn ich zufällig ſterben würde, ſo wären unſere armen Kinder...

Hätte nicht jedes ſeinen Pathen, der es liebt, als ob er ſein Vater wäre? hätten ſie nicht den Bürger⸗ meiſter Van Clief, den Ingenieur Van Brock, den ehr⸗ würdigen Van Cabel, den Doctor Van Holſtentius u. ſ. w.

Ach! erwiederte die Buchold,ich weiß durch das, was mir bei Dir ſelbſt begegnet iſt, wie man auf

die Verſprechungen der Menſchen bauen kann; ich fand mehr leere Zuſagen, als Wirklichkeit in den Verpflich⸗ tungen, die unſere hohen Gönner übernommen hatten, ſo daß ich heute, mein lieber Freund, ohne Deinen Ge⸗ vatter Simon Van Grvot, den Gärtner vom Hafen in Monnikendam, nicht wüßte, was aus uns würde, aus mir, den Kindern, die ich habe, und denen, welche ich noch bekommen kann.

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