Teil eines Werkes 
5.-8. Bdchn (1850)
Entstehung
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M

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vier Frauen ſchienen ſich am Fuße meines Bettes zu⸗ ſammenbeſchieden zu haben.

Es war Nahi⸗Nava⸗Nahina, es war Dona Ines, es war Amaru, es war Vanly Tching; dies Alles forderte mich, zog an mir, machte mich eher auf die Weiſe der Furien, als mit den Manieren zärtlicher Gattinnen ſtreitig, während die arme Schimindra, der der Tod ohne Zweifel Flügel gegeben hatte, über uns ſchwebte, mich mit ihren beſten Kräften vertheidigte, die Weiber auf die Seite ſchob, zurückſtieß, verjagte; doch vor die Thüre getrieben, kam dieſe endloſe Reihenfolge von Gattinnen durch die Fenſter zuruck, ſie warfen ſich wieder auf mein Bett, klammerten ſich an mir an, daß ich mich in Stücken gehen fühlte und den Augenblick nahe ſah, wo mir die eine einen Arm, die andere ein Bein, dieſe ein Glied, jene ein anderes Glied entführen würde.

Plötzlich öffnete ſich die Thüre und ich ſah etwas wie ein verſchleiertes Geſpenſt, vor dem meine vier indi⸗ ſchen Frauen verſchwanden, und das, Schimindra ſelbſt mit einer einzigen Geberde entfernend, ſich ruhig nieder⸗ legte.

Ah! meiner Treue, diejenige, welche zuletzt ge⸗ kommen, leiſtete mir einen ſo großen Dienſt, daß ich mich in ihre Arme flüchtete, wo ich nach einer Aufre⸗ gung, die noch einige Augenblicke fortdauerte, entſchlief.

Am andern Morgen erweckte mich der erſte Son⸗ nenſtrahl, der gerade auf mein Geſicht fiel; ich öffnete die Augen und gab einen Schrei des Erſtaunens von mir: ich hatte Seite an Seite mit der Buchold gelegen.

Doch bei der Buchold, die ſo bleich, ſo ſehr ver⸗ ändert war, daß ich nicht den Muth hatte, ihr einen Vorwurf über ihren Beſuch zu machen, ſo klar kam es mir vor, daß ſie nur noch kurze Zeit zu leben habe.

Ueberdies erinnerte ich mich des Dienſtes, den ſie mir in der Nacht geleiſtet hatte.

Wie! Du biſt es! ſagte ich zu ihr.

Ja, ich, die ich, obgleich ganz leidend, wie ich