Teil eines Werkes 
5.-8. Bdchn (1850)
Entstehung
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Nun?

Es iſt ſo ſelten.

Nennt doch das Mittel!

Man müßte Bezoar haben.

Bezvar?

Ja, doch nicht Bezvar von einer Kuh, nicht Be⸗ zoar von einer Ziege...

Bezoar von einem Affen.

Allerdings, doch wo ſich verſchaffen?

Ich ſtieß einen Schrei aus.

Seht! ſeht! rief ſch.

Und ich zog meinen Bezvarſtein aus einem leder⸗ nen Beutelchen.

Schimindra hob den Kopf in die Höhe und ſagte:

Ah! er liebt mich alſo doch noch ein wenig!

Ho! ho! machte der Bonze,blauer Bezoar, ächter Affenbezvar.

Ja, ächter, dafür ſtehe ich, inſofern ich ihn ſelbſt geerntet habe, doch verliert keine Zeit; Ihr ſeht, Ihr ſeht. Und ich deutete auf Schimindra, die ſich in Convulſionen des Todeskampfes krümmte.

Ohl nun ſeit unbeſorgt, wir haben Zeit, er⸗ wiederte er.

Aber in fünf Minuten wird ſie todt ſein, rief ich.

Ja wenn ſie in drei Minuten nicht gerettet i

Der Bonze fing wirklich an, den Bezoar in ein Glas Waſſer mit derſelben Ruhe zu reiben, als wenn es ein Stück Zucker geweſen wäre.

Das Waſſer nahm ſogleich eine azurblaue Farbe an, die ſich allmälig in Opal verwandelte und goldene Reflexe zuckte.

Dies war ohne Zweifel der Punkt, zu dem das Gegengift gekommen ſein mußte, denn der Bonze hieß mich durch ein Zeichen Schimindra aufheben und ſchob zwiſchen ihre vurch die Convulſionen zuſammengepreßten