Teil eines Werkes 
5.-8. Bdchn (1850)
Entstehung
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Zu gleicher Zeit hörte ich eine wohlbekannte Stimme mir zurufen:

In des Himmels Namen, Olifus, trinkt nicht!

Schimindra! rief ich,was Teufels wollt Ihr hier?

Ich komme, um Euch das zu erwiedern, was Ihr für mich gethan habt, um Euch das Leben zu retten.

Ah! theure Schimindra, Ihr habt alſo auch ein geheimes Mittel gegen die Cholera?

Ich habe kein geheimes Mittel gegen die Cho⸗ lera, und es wäre auch überdies unnütz.

Wie, unnütz?

Ich habe alſo nicht die Cholera?

Nein.

Wenn ich nicht die Cholera habe, was habe ich denn?

Ihr habt(Schimindra ſchaute Vauly an, welche immer mehr erbleichte), Ihr habt eine Giftmiſcherin geheirathet, nichts Anderes.

Vanly ſtieß einen Schrei aus, als ob eine Schlange ſie gebiſſen hätte.

Eine Giftmiſcherin? wiederholte ich⸗ Wollt Ihr auf dieſe Frau hören? fragte ſie mich.

Schimindra, meine Freundin, ſagte ich, den Kopf ſchüttelnd,mir ſcheint, Ihr geht ein wenig weit.

Eine Giftmiſcherin, wiederholte Schimindra.

Vanly wurde leichenbleich.

Zählen wir diejenigen, welche Ihr vergiftet habt, ſagte Schimindra zu Vanly,und ſehen wir, wie Ihr dieſelben vergiftet habt.

Oh!l kommt, Olifus! rief Vanly. Nein, bleibt und hört! ſagte Schimindra. Tauſend und ein Geſpenſt. U. 17