Teil eines Werkes 
5.-8. Bdchn (1850)
Entstehung
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Armer Freund, ſagte Vanly zu mir, indem ſie mich mitleidig anſchaute,zum Glück hat das Ue⸗

bel noch keine große Fortſchritte gemacht, und mein,

erſter Mann hat mir ein unfehlbares Mittel hinter⸗ laſſen.

Gegen die Cholera?

Gegen die Cholera, ja.

Ohl der würdige Mann! Nun wohl! liebe Vanly, es bietet ſich die Gelegenheit, von Eurem Mittel Gebrauch zu machen.

Ah! Ihr geſteht alſo!

Ja, ich fange an zu glauben. Oh! ſagt, worin beſteht es? 1

Beeilt Euch, lieber Freund, beeilt Euch; die Borborygemen kommen.

Wie! die Borborygemen?

Ich muß Ihnen ſagen, daß dieſes Wort nicht übel barbariſch ſchon im Franzöſiſchen iſt, nicht wahr? Doch im Chineſiſchen, das war noch viel ſchlimmer; ſo daß, als ſie zu mir ſagte:Die Borborygemen ſind da, da war es gerade, als ob ſie zu mir geſagt hätte: Die Koſaken ſind da.

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Die Borborygemen! wiederholte ich, indem

ich auf einen Stuhl ſankznun, liebe Vanly, was iſt da zu thun?

Ihr müßt ſogleich ein Glas von dieſem rothen Trank zu Euch nehmen, den ich, als Ihr eintratet, be⸗ reitete, und zwar, mein armer Olifus, in der Voraus⸗ ſicht deſſen, was ſich nun wirklich ereignet.

Alſo geſchwinde das Glas, geſchwinde den rothen Trank. Ah! die Borborygemen kommen wieder, ge⸗ ſchwinde, geſchwinde, geſchwinde!

Vanly goß die rothe Flüſſigkeit in ein Glas und reichte ſie mir.

Ich nahm das Glas mit einer zitternden Hand, ſetzte es an meinen Mund und war im Begriff, den rothen Trank vom erſten bis zum letzten Tropfen zu