„Dann ſich gegen Vanly umwendend: „„Ihr habt Euern erſten Mann, den Doctor, mit der Sanct Ignazbohne, die ſo gewöhnlich in Mindanao iſt, vergiftet. Ihr habt Euern zweiten Mann, den Man⸗ darin, mit dem amerikaniſchen Ticunas vergiftet. Ihr habt Euern dritten Mann, den Civilrichter, mit dem Vovara der Guyana vergiftet. Euern vierten Mann endlich, Olifus, wolltet Ihr heule Abend mit dem Upas von Java vergiften.““
„„Ihr lügt! Ihr lügt!““ rief Vanly.
„„Ich lüge,““ erwiederte Schimindra;„nun wohl! wenn ich lüge, ſo trinkt dieſes Glas mit dem roſen⸗ farbenen Saft, den Ihr ſo eben Eurem Mann unter dem Vorwande, er habe die Cholera, eingeſchenkt habt.““
„Und ſie nahm das Glas, das ich auf den Tiſch geſtellt hatte, und reichte es Vanly.
„Ich erwartete, Vanly würde ihr das Glas aus den Händen reißen und trinken, was es enthielt; doch keines Wegs, ſie wich zurück, erreichte, immer weiter zurückweichend, die Thüre, öffnete ſie und entfloh⸗
„Ich ſtürzte ihr nach.
„Oh! theure Vanly,““ rief ich,„fürchtet Euch nicht, kommt zurück, ich glaube es nicht, das iſt nicht möglich!““
„„Das iſt nicht möglich?““ rief Schimindra in Verzweiflung darüber, daß ich ihr nicht glaubte,„„das iſt nicht möglich?““
„„Nein, und wenn man mir nicht einen Beweis gibt. 4.
„„Und wenn man Euch einen Beweis gibt?““ rief Schimindra.
„„Ihr werdet glauben?““
„„Ich werde glauben müſſen.““
„„Ihr werdet glauben, daß dieſe Frau eine Gift⸗ miſcherin iſt, nicht wahr?““
„„Allerdings.““
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