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geweſen, ſich in Reihe und Glied ſtellte, um ſie zu tröſten. Vanly⸗Tching erklärte, ſie ſei ſo tief ergriffen, daß ſie die Sache für unmöglich halte; aber der Civil⸗ richter blieb beharrlich, und ſie erwiederte am Ende, ſie wolle es verſuchen.
„Die Heirath fand nach Verlauf eines Jahres ſtatt; obgleich dieſe Friſt nicht ſtreng nothwendig, ſo war doch Vanly⸗Tching eine ſo getreue Beobachterin des Wohlanſtands, daß ſie ſich um keinen Preis der Welt vor dieſer Zeit hätte wollen tröſten laſſen. Aber der Civilrichter hatte nicht die Befriedigung, zu einer voll⸗ ſtändigen Tröſtung zu gelangen, inſofern einen Monat nach ſeiner Hochzeit, am Morgen nach dem Tage, wo er von einem entfernten Verwandten in Macav eine ziemlich beträchtliche Summe geerbt und einigen Freunden, um dieſes glückliche Ereigniß zu feiern, ein Mittagsmahl gegeben hatte, an einer Unverdaulichkeit durch Schwalbenneſter ſtarb.
„Doch ehe er ſtarb, erklärte er, der vergangene Monat ſei der glücklichſte ſeines Lebens geweſen. Da er zugleich, als er vernahm, die Erbſchaft ſei ihm zuge⸗ fallen, den Betrag derſelben erhalten hatte, ſo konnte die ſchöne Witwe in Folge dieſer Einnahme ihren Han⸗ del ausdehnen und in der Hauptſtraße von Bidondo das herrliche Theemagazin gründen, in welchem ich ſie hatte den Kopf bewegen und Reis eſſen ſehen.
„Alle dieſe Nachrichten verdrehten mir, wie Sie wohl begreifen, vollends den Geiſt. Die ſchöne Vanly⸗ Tching war ſehr viel Witwe, aber ſo wenig verheira⸗ thet geweſen, daß dies nothwendig die Huri ſein mußte, von der ich ſo angenehm geträumt hatte. Ich eröff⸗ nete alſo meinem Geſchäftsfreunde mein lebhuftes Ver⸗ langen, ihr vierter Gatte zu werden und ſie zu meiner fünften Frau zu nehmen.
„Man lehrt die Frauen nie etwas, wenn man ih⸗ nen ſagt, man liebe ſie, in Betracht, daß ſie unſere Liebe immer vorher bemerkt haben. Die ſchöne Vanly⸗


