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welche beim Abendbrod Herr de la Géronnière, mein Geſchäftsfreund, über die Chinefinnen geſagt hatte, ſo wie der von ihm für mich projectirten fünften Heirath. Wohl denn! es verging kein Tag, und brſonders keine Nacht, ohne daß ich daran dachte. Kaum hatte ich mich niedergelegt, kaum hatte ich die Augen geſchloſſen, kaum war ich eingeſchlafen, als eine wahre Proceſſion von Chineſinnen vor mir vorüberzog, mir Füße zeigte„ Füße, an denen der Pantoffel von Aſchenbrödel als Schlappe hätte dienen können; und dabei bemerken Sie wohl etwas Seltſames, ich hatte Schimindra bei mir, die man eine wahre Schönheit nennen konnte; ich hatte in meiner Cigarrenfabrik zehn kleine Schelminnen, von denen die Häßlichſte mit ihren großen ſchwarzen Augen, mit ihren großen Sammetwimpern, mit.. kurz mit Allem, was ſie beſaß, einem Pariſer den Kopf verdreht hätte, und bei dem Allem träumte ich nur von Chine⸗ ſinnen!
„Eine Folge hievon war, daß ich, ſobald ich auf⸗ geſtanden, in das chineſiſche Quartier lief, in alle Buden eintrat, Fächer, Porzellan kaufte, ein paar Worte Chineſiſch da, ein paar Worte Cochinchineſiſch dort lernte, alle mögliche Komplimente für die kleinen Füße rade⸗ brach, die mir unter den langen Kleidern verborgen blieben, und am Abend, mehr als je entſchloſſen, mir meine chineſiſche Laune durchgehen zu laſſen, nach Hauſe kam.
„Mitten unter allem dieſem Treiben, traf ich eine reizende kleine Theehändlerin, welche eines der ſchön⸗ ſten Magazine von Bidondo beſaß und mich durch vie Art verführt hatte, wie ſie ihren Reis mit Hülfe jener kleinen Stricknadeln aß, die den chineſiſchen Damen als Löffel und Gabeln dienen; das war nicht mehr Geſchicklich⸗ keit, das war Gaukelkunſt, und ich glaube in der That, daß ſich die ſchöne Vanly⸗Tching aus Coquetterie einen Pilau bringen ließ, wenn Fremde da waren. „Beiläufig bemerke ich Ihnen, die zwei Worte


