Panly-Uching.
„Acht Tage nachher hatte ich mich in Bidondo feſtgeſetzt, und da ich durchaus eine Art von Haushäl⸗ terin brauchte, ſo erbat ich mir die ſchöne Schimindra von Herrn de la Géronnière, was mir auch freundlich bewilligt wurde.
„Meine Wahl war getroffen. Der Handelszweig, den ich auszubeuten beſchloſſen hatte, war die Cigarre von Manilla. 4
„Die Cigarre von Manilla macht, ſelbſt in Europa, eine ernſte Concurrenz mit der Cigarre von der Havana und wird ihr in allen indiſchen Meeren vorgezögen.
„Was mir beſonders dieſen Gedanken eingegeben, war der Umſtand, daß bei Herrn von Géronnisre die ſchöne Schimindra mit dem Departement der Cigarren beauftragt geweſen war. Ich beſchloß daher, um einen reelleren Nutzen zu ziehen, ſtatt die Waaren ganz be⸗ reitet zu kaufen, ſie ſelbſt bereiten zu laſſen und Schi⸗ mindra an die Spitze des Gtabliſſements zu ſtellen.
„Nichts konnte leichter ſein. Man baute eine Art von Schoppen im Garten, Schimindra warb zehn junge Tagalinnen an, von denen einige aus der königlichen Manufactur in Manilla kamen, und ſchon am andern Tage hatte ich das Vergnügen, mein Unternehmen in voller Thätigkeit zu ſehen.
„Bei der eifrigen Beaufſichtigung von Schimindra, bei ihrer vollkommenen Kenntniß ihres Vaterlandes, hatte ich nichts mehr zu thun, als ſpazieren zu gehen: vas war es, was mein Verderben bereitete.
„Es iſt unbegreiflich, wie ſich ein in die Luft ge⸗ worfenes Wort zuweilen im Geiſte einquartiert und im
Gehirn keimt. Man erinnert ſich der paar Worte,


