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mir nicht weniger, als den Gedanken, dieſe Unordnung komme von einem Affen her, daß mich nicht die Luſt erfaßte, ſie noch zu vermehren.
„Ich bedeutete alſo der ſchönen Schimindra durch ein Zeichen, ſie könne ſich der gewünſchten Wiederher⸗ ſtellung überlaſſen, und voll Neugierde, Furcht und Hoffnung, ſchritt ich mit Hülfe meines Meſſers, das mir an dieſem Tage ſo große Dienſte geleiſtet hatte, zur Section meines Feindes.
„Schimindra hatte mich nicht getäuſcht: ich fand in den Eingeweiden des Thieres einen ſchönen blauen, goldgeaderten Stein von der Größe eines Taubeneis.
„Es war einer der ſchönſten Bezoars, die man ſehen konnte.
„„Wenn ich Ihnen nun einen Rath geben darf,““ ſagte Schimindra zu mir,„„ſo iſt es der, rühmen Sie ſich gegen Niemand, daß Sie einen ſolchen Stein be⸗ ſitzen, denn Sie würden ihn nicht lange beſitzen, und ſollte man Sie ermorden, um Ihnen denſelben zu nehmen.““
„Ich dankte Schimindra für den Rath, und da ſich die Eitle eine reizende Schürze aus Cocosblättern auf indiſche Weiſe gemacht hatte, da keines von uns Beiden durch irgend Etwas im Walde zurückgehalten wurde, da ich im Gegentheil das lebhafteſte Verlangen fühlte, ihn zu verlaſſen, ſo forderte ich Schimindrg auf, mir als Führerin zu dienen und den kürzeſten Weg zur Rückkehr nach der Wohnung zu wählen.
„Zwei Stunden nachher kamen wir nach Hala⸗Hala, zum großen Erſtaunen und beſonders zur großen Freude aller Gäſte und Bewohner des Hauſes, die mich wie Schimindra verloren glaubten und nun mit ihr zurück⸗ kommen ſahen.
„Ich erzählte meine Abenteuer. Schimindra er⸗ zählte die ihrigen, aber weder das Eine, noch das An⸗ dere erwähnte mit einem Worte des Bezvars.“
Tauſend und ein Geſpenſt. U. 16


