Teil eines Werkes 
5.-8. Bdchn (1850)
Entstehung
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abzuſpringen. Zum Glück ſah ich die Bewegung, er⸗ rieth ich das Vorhaben; ich zog mein Meſſer und ſtreckte es mit der ganzen Länge meines Armes über meinem Kopfe aus. Die zwei Bewegungen des Angriffs von Seiten des Affen und der Vertheidigung von meiner Seite waren die Sache eines Augenblicks. Ich fühlte auf meinen Kopf eine Laſt herabſtürzen, die ich nicht tragen konnte, und mein Gegner und ich rollten Beide auf den Boden. Nur ſtand ich allein wieder auf. Mein Meſſer hatte ihm das Herz durchbohrt.

„Das Thier ſtieß einen Schrei aus, biß mit ſeinen Zähnen in's Gras, zerriß mit den Nägeln die Erde, machte ein paar krampfhafte Bewegungen und verſchied.

„„Ah! welch eine ſchöne Sache iſt es doch um die Jagdi““ rief ich;„erwiſcht man mich je wieder dabei, ſo ſoll mich der Teufel holen.““

„„Bebauern Sie, auf die Jagd gegangen zu ſein?““ ſagte hinter mir eine ſanfte Stimme.

„„Oh! mein Gott, nein,““ erwiederte ich, indem ich mich umwandte,„„nein, da ich Ihnen nützlich ſein konnte, mein ſchönes Kind. Aber wie des Teufels ſind Sie denn in dieſem Walde? Welches Vergnügen finden Sie dar⸗ an, mit einem Affen zu leben? und woher kommt es, daß Sie Franzöſiſch ſprechen?““

„„Ich befinde mich im Walde, weil ich dahin ge⸗ tragen worden bin; ich finde kein Vergnügen daran, mit einem Affen zu leben, da ich Sie zu Hülfe gerufen habe, um mich von ihm zu befreien; und ich ſpreche Franzöſiſch, weil ich Kammerjungfer bei Frau de la Géronnière war.““

„„So heißen Sie Schimindra?““ rief ich.

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„„Sie ſind das hübſche Mädchen, das ungefähr vor zwei Monaten verſchwunden iſt?““

„„Ja; doch Sie, woher wiſſen Sie meinen Namen, woher wiſſen Sie mein Abenteuer?““