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welche eine Krankheit durchge für tödtlich hielt, und ſie iſt ſcheint, über eine Stunde tod des heiligen Waſſers hat ſie
macht hat, die Jedermann auch in der That, wie es tgeweſen. Doch die Kraft dergeſtalt geheilt, daß ſie
heute zum erſten Mal ausgehen konnte, um ihr Ge⸗ lübde zu erfüllen und an der Quelle ſelbſt das Waſſer
zu trinken, das man geſtern „Und,“ fragte Don Ber bewegung, welche das große
noch für ſie hier ſchöpfte.“ nardo mit einer Gemüths⸗ Gewicht bezeichnete, das
er auf ſeine Frage legte,„weißt Du den Namen dieſer
onne?“
„Ja, gewiß, gnädiger Herr; ſie heißt Anna von Niebla und iſt die Nichte von Pedro von Zuniga, Grafen von Bagnares, Marquis von Ayamonte, deſſen Sohn, vor ungefähr einem Monat vom Heere zurück⸗
gekehrt, die gute Kunde von nada gebracht hat.“
der Einnahme von Gra⸗
„Anna von Niebla,“ murmelte Don Bernardo. „Ah! ich erkannte ſie wohl, doch ich hätte nie geglaubt, daß ſie ſo ſchön werden ſollte!„
Der oſenkranz von Anna von Viebla.
Don Bernardo hatte alſo die Jungfrau wieder⸗
geſehen, die er als Kind im
Schloſſe Bejar zurückge⸗
laſſen, und deren Andenfen ihn aller Wahrſcheinlichkeit nach während der zehn Jahre ſeiner Abweſenheit ver⸗
folgt hatte.
Während dieſer zehn Jahre einſamer Träumerei,
wo der Geiſt von Don Bern von Niebla im erſten Frühl
ardo der Reife von Anna ing ihres Lehens folgte,


