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3 wo die Chriſten ihren Einzug hielten, wieder für ihn he geöffnet hatten. lla Don Bernardo war zur Zeit, da er uns erſcheint, em nämlich in dem Augenblick, wo er nach einer Abwe⸗ ſenheit von zehn Jahren, auf ſeinem Schlachtroß rei⸗ tend und umgeben von Dienern, Knechten und Vaſal⸗ en len, in das väterliche Schloß heimkehrt, ein Mann en von fünf und dreißig Jahren, abgemagert durch die n Strapazen und beſonders durch die Wunden, und er en wäre bleich geweſen, hätte nicht ſein Geſicht, durch die Sonne des Süden verbrannt, eine Bronzefarbe ange⸗ t⸗ nommen gehabt, welche aus ihm einen Landsmann und a Bruder der Menſchen, die er bekämpft, zu machen ſchien. en Dieſe Aehnlichkeit war um ſo größer, als, eingehüllt, a, wie er war, in den großen weißen Mantel von Alcan⸗ nd tara, einen Flügel dieſes Mantels um ſein Geſicht ge⸗ en rollt, um es vor dem ſcharfen Gebirgswind zu ſchützen, ſo nichts dieſen Mantel vom arabiſchen Burnus unter⸗ on ſchied, wenn nicht das grüne Kreuz, das die Ritter des u⸗ heiligen Ordens auf der linken Seite der Bruſt trugen. te. Der Zug, der mit ihm in den Schloßhof kam, ie begleitete ihn ſeit ſeiner Erſcheinung vor den Thoren der Stadt; ehe man ihn nur erkannt, hatte man erra⸗ m then, dieſer Mann mit dem düſteren Auge, mit der he⸗ 5. roiſchen Haltung, mit dem halb religiöſen, halb kriege⸗ n⸗ riſchen Mantel komme vom Kriegsſchauplatze. Man hn hatte ſich bei ihm erkundigt, um Meuigkeiten zu erfah⸗ nd ren. Dann hatte er ſich genannt, er hatte die guten n⸗ Leute eingeladen, ihm in den Schloßhof zu folgen, und h⸗. hier angelangt, war er unter tauſend Zeichen allgemei⸗ n ner Zuneigung und Achtung abgeſtiegen. P Nachdem er den Zaum ſeines Roſſes einem Stallmei⸗ ld ſter zugeworfen und ihm dieſen braven Gefährten ſeiner en Strapazen, der mehr als eine ſichtbare Spur des Kam⸗ e⸗ pfes, den er ausgeſtanden, an ſich trug, empfohlen e,„ hatte, ging Don Bernardo von Zuniga die Stufen der
nach dem Haupteingang des Schloſſes führenden Frei⸗


