phiſch, die Provinzen ſich von den Provinzen entfernten, in denen ſich die Mauren concentrirt hatten, und welche erſt ſeit achtzehn Tagen von Ferdinand und Iſabella befreit worden waren, wie in dem Maße, in welchem ſie ſich von einem Lichtmittelpunkte entfernen, die Ge⸗ genſtände allmälig in Dunkelheit verſinken, zweifelten allmälig noch die Einwohnerſchaften an dieſem großen Glück, das der ganzen Chriſtenheit zufiel; ſie drängten ſich um jeden Reiſenden, der vom Kriegsſchauplatz an⸗ kam, und fragten ihn nach den einzelnen Umſtänden dieſes großen Ereigniſſes.
Eine von den Provinzen, nicht eine von den ent⸗ fernteſten, ſondern eine von den am meiſten von Gra⸗ nada getrennten, denn zwei große Gebirgsketten dehnen ſich zwiſchen ihr und dieſer Stadt aus, Eſtramadura, das zwiſchen Neu⸗Caſtilien und Portugal liegt, und ſeinen Namen ſeiner äußerſten Lage an den Quellen des Duero entlehnt; Eſtramadura hatte ein um ſo größeres Intereſſe, unterrichtet zu werden, als es, ſchon ſeit 1240 durch Ferdinand 1ll. von Caſtilien von den Mau⸗ ren befreit, von damals an zu dieſem Königreiche gehörte, deſſen Erbin Iſabella war, welche den Namen: die Katholiſche, verdient hatte.
Es hatte ſich auch eine große Menge an dem Tage, wo dieſe Geſchichte ſich eröffnet, nämlich am 25. Januar 1492, im Hofe des Schloſſes Bejar verſam⸗ melt, wo Don Bernardo von Zuniga, der dritte Sohn von Pedro von Zuniga, Grafen von Bagnares und Marquis von Ayamonte, dem Herrn des Schloſſes, ein⸗ geritten war. Denn Niemand konnte friſchere Nachrich⸗ ten von den Mauren und den Chriſten geben, als Don Bernardo von Zuniga, der, ein Ritter des Heeres von Iſabella, bei einem von den Ausfällen, die der Held der Araber, Muſay⸗Ebn⸗Abyl⸗Gazan verſuchte, gefangen genommen und verwundet in die arabiſche Stadt ge⸗ führt worden war, deren Thore ſich erſt an dem Tage,
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