Teil eines Werkes 
5.-8. Bdchn (1850)
Entstehung
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ide, die von Geſchichte von Don Pernardo von Juniga. Der heilige Brunnen. ſer hen Es war am 25. Januar 1492. Nach einem acht on hundertjährigen Kampfe gegen die Spanier, hatten ſich hnt die Mauren in der Perſon von Al⸗Schagyr⸗Abu⸗Abdallah ken für beſiegt erklärt, von welchem am 6. des vorherge⸗ henden Monats, das heißt am Tage der Könige, die nes Stadt Granada in die Hände der Sieger, Ferdinand rd⸗ und Iſabella, übergeben worden war. en, Die Mauren hatten Spanien in zwei Monaten erobert; man hatte acht Jahrhunderte gebraucht, um u⸗ es ihnen wiederzunehmen. Das Gerücht von dieſem Sieg verbreitete ſich raſch. Durch ganz Spanien ertönten die Glocken in on den Kirchen, wie am heiligen Oſtertag, da Unſer Herr auferſteht, und alle Stimmen riefen: Es lebe Ferdi⸗ ler nand! es lebe Iſabella! es lebe Leon! es lebe Ca⸗ ſtilien! al⸗ Das war noch nicht Alles: man ſagte, in dieſem zig Jahr des Segens, wo Gott Spanien mit einem Vater⸗ um auge angeſchaut, ſei ein großer Reiſender vor den zwei

Königen erſchienen und habe verſprochen, ihnen eine 8 unbekannte Welt zu geben, die er zu entdecken ſicher * ſei, wenn er immer vom Oſten nach dem Weſten gehe. Doch dies galt allgemein für eine Fabel, und der Abenteurer, der ſich hiezu verpflichtet hatte, und der S Colombus hieß, wurde als ein Narr ange⸗

ehen. Uebrigens hatten ſich in jener Zeit ſchwieriger Ver⸗ bindungen dieſe Nachrichten noch nicht auf eine ſehr * entſchiedene Weiſe auf der ganzen Oberfläche der Halb⸗ inſel verbreitet. In dem Maße, in welchem, topogra⸗