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En esto sitio fu asacinado el conde Roderigo de Torrejas, anno 1845.
Was bedeutete:
„An dieſer Stelle wurde im Jahre 1845 der Graf von Torrejas ermordet.“
Zehn Schritte davon fand ſich eine andere Inſchrift, nur war ſie auf der anderen Seite des Fußpfades an⸗ genagelt.
Dieſe zweite Inſchrift war noch gedrängter, als die erſte. Sie bot nur die Worte:
Aqui fu asacinado su hijo, Hernandes de Tor- rejas.
„Hier wurde ſein Sohn Hernandes von Torrejas ermordet.“
Welch ein gräßliches Drama mußte auf dieſem kleinen Raum vorgefallen ſein, während der Vater ſei⸗ i während der Sohn ſeinen Vater tödten fah
Ich ließ die Inſchriften unſere Kameraden leſen.
„Meine Herren,“ fagte ich,„es iſt noch Zeit, nach Cordua zurückzukehren.“
Das Wort„Vorwärts!“ war die einzige Ant⸗ wort der Karavane, welche weiter zog.
Nur zählten wir auf dieſem Wege, in einem Raum von einer Viertelmeile, achtzehn Kreuze.
Der Pfad ſtieg einen jäheren Abhang hinauf, und ſo wie wir aufwärts ritten, ſchienen wir gegen das Licht zu marſchiren. Sechs bis acht Fuß breit, lehnte ſich der Weg links an die Flanke der Sierra an, und rechts öffnete ſich ein Abſturz, der jede Minute tiefer wurde. Im Grunde dieſes Abſturzes verdichtete ſich noch die Nacht, während die ſich entfernende Ebene in klarere Tinten einzutreten anfing.
Auf dem dritten Plan trat Cordua ganz gefärbt von weißen Lichtern und blauen Schatten mit ſeinem Guadalquivir hervor, der, den Morgenſchimmer wieder⸗ ſcheinend, einen Flammenfluß zu wälzen ſchien.


