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rem Gepäcke beladen, machten den Schweif der Colonne und bildeten die Nachhut.
Eine Viertelmeile von der Stadt ſtieß der junge Mann zu uns, welchen einzuladen Raves, Paroldo und Hernandes übernommen hatten. Er ritt einen Schecken und trug das Coſtume der Manchegos, das heißt, das Wamms, die Beinkleider und die Mütze von Ziegenfell, die Haare auswärts gekehrt. Dieſe Tracht gab ihm ein wildes Ausſehen, was ſeinen Theil zu dem Pitto⸗ resken beitrug, das unſere Karavane ſchon hatte.
Das Terrain, welches Cordua vom Gebirge trennt, ſchien mir, ſo viel ich beim Mondſchein beurtheilen konnte, geadert, wie eine große rothe Marmortafel; weite durch die Hitze verurſachte Spalten durchzogen überall die geplagte Erde, und der Weg folgte durch die Ebene allen Abſchweifungen, die ihm die Launen des Bodens auferlegten.
Jeden Augenblick hörten wir das Geräuſch eines Körpers, der niederfiel, einer Flinte, die im Fallen er⸗ tönte. Wir wandten uns um und erblickten einen Eſel ohne Reiter, der ein Grashälmchen abknipp oder eine Diſtel fraß; im Schatten erhob ſich dann eine Anfangs ungeſtalte Maſſe, die ſich bald verlängerte, das Aus⸗ ſehen eines Menſchen annahm und ſich wieder auf den gefälligen Eſel ſetzte, der ſeinen Reiter nur unter der in ſeinem Innern feſigeſtellten Bedingung, ſich ſeiner bei der nächſten Gelegenheit abermals zu entledigen, wieder aufnahm.
Als wir zu den erſten Abhängen der Sierra kamen, war es ungefähr vier Uhr; das Licht des Mondes war lebhaft genug, daß man dabei hätte einen Brief leſen können. Kein Geräuſch machte ſich hörbar. Das Ge⸗
birge ſchien mit einem religiöſen Stiliſchweigen zu uns
zu kommen; von Zeit zu Zeit ſah man unter einem ſilbernen Mondſtrahl, weiß übergoſſen, ein Landhaus, umgeben von einem Walde von Orangenbäumen, deren Wohlgerüche man vermiſcht mit jener Morgenluft einath⸗


