Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1850)
Entstehung
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näherte, das war nicht ſeine chriſtliche Kathedrale, es war nicht ſeine mauriſche Moſchee, es waren cht die drei bis vier ihre grünen Fächer wiegenden Palm⸗ bäume, nein, es war die prachtvolle Linie, welche hinter der Stadt die Kette der Sierra Morena zog, von der ¹8 3 Stadt weiß auf einem indigograuen Grunde abhob.

Dieſe Berge waren der Gegenſtand meines Trach⸗ ens.

Seit unſerer Ankunft in Spanien verſprach man uns Wildſchweine, Hirſche und Räuber.

In Villa⸗Major glaubten wir Räuber zu ſehen, wir hatten weder Hirſche, noch Wildſchweine ge⸗ ehen.

Verloren wir dieſe Gelegenheit, die uns die ſchwar⸗ zen Berge boten, die drei Dinge vereinigt zu ſehen, ſo würden wir ſie offenbar nie wiederfinden.

Ich war alſo nur mit Einem beſchäftigt, damit, daß ich, während meine Gefährten Gänge in der Stadt anordneten, einen Ausflug ins Gebirge organiſirte.

Die Gaͤnge in der Stadt hatten ſich ganz von ſelbſt vorbereitet. Man wußte meine Gegenwart in Spanien und vermuthete, ich würde Spanien nicht ver⸗ laſſen, ohne Cordua zu beſuchen, und da Alles, was ſich in Cordua an jungen Literaten, an Edelleuten und Banquiers fand, in Frankreich geweſen war, ſo lief Alles in unſer Gaſthaus und bot uns ſeine Dienſte an, Dienſte, die wir mit derſelben Herzlichkeit annahmen, mit der ſie angeboten wurden.

Es erwarteten uns alſo die Straßen, die Kirchen, die Muſeen, die Paläſte, die Privathäuſer, jede Thüre verſprach, ſobald ſie uns erblickte, ihre beiden Flügel zu öffnen. Aber die Sierra Morena, die keine Thüren hat, war unbarmherzig für uns verſchloſſen.

Wohl ſprach ich, als dieſe Herren, lauter Jäger, meine Gewehre unterſuchten, von einer Jagd im Gebirge, aber ich ſah auf allen Geſichtern ſo viele verſchieden⸗