. 252 „ tige Ausbrücke hervortreten, welche insgeſammt bezeich⸗ neten:„Eine Jagd in der Sierra Morena! oh! ja wohll unmöglich! eine Jagd! Sie ſind verrückt!.. daß ich, ohne den Vorſchlag zurück⸗ zunehmen, doch nicht auf demſelben beharrte.
Doch da kam mir eine Erinnerung und trieb mich wie Satan zur Hoffart an. Einer meiner Freunde, der bei den Druſen reiſte, hatte auf ſeinem Wege, vom Winde des Gebirges fortgetragen, ein Feuilleton vom Journal des Debats, von mir unterzeichnet und betitelt: Das Schloß If, gefunden. Ich war alſo
in Acre, in Balbeck, in Damascus bekannt, da man⸗
dort meine Feuilletons las. Ich war in Cordua be⸗ kannt, da die Douaniers mein Gepäcke ungeöffnet durch⸗ ließen. Warum ſollte ich nicht auch in der Sierra Morena bekannt ſein?
Und wenn ich in der Sierra Morena bekannt war, warum ſollte mir dort nicht widerfahren, was Arioſi mit den Banditen des Herzogs Alfonſo widerfahren war?
Das war zu verſuchen, und es war beſonders ſehr verführeriſch..
Während nun meine Freunde in der Stadt um⸗ herliefen, ließ ich meinen Wirth heraufkommen, forderte ihn auf, ſich mir gegenüber zu ſetzen und wohl zu über⸗ legen, ehe er mir antworten würde, wie es ſich für einen ernſten, vernünftigen Spanier geziemte, und fragte ihn:
„Gibt es ein Mittel, ſich mit den Herren Edel⸗ leuten der Sierra Morena in Verbindung zu ſetzen?“
Mein Wirth ſchaute mich an und erwiederte:
„Sind Sie ihnen empfohlen?“
„Nein.“
„Teufel! dann wird es ſchwierig ſein.“
„Es gibt alſo kein Mittel, ſich mit ihnen in Ver⸗ bindung zu ſetzen?“
„Doch; Alles iſt möglich. Was wünſcheu Sie?“
„Ihnen einen Brief zukommen laſſen.“
„Ich übernehme es, einen Boten zu finden.“


