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ihr Geld laſſen würde. Doch der Muth von Bettina, die drohende Haltung ihrer zwei Diener hatten den Gang des Drama verändert. Wohl fühlend, der Tod würde die unmittelbare Bezahlung für ſeinen Verrath ſein, war der Bandit, ſtatt ſich zu ſeinen Gefährten in die Höhle zu begeben, einen Theil der Nacht, in der beſtändigen Hoffnung, eine Gelegenheit zum Entfliehen zu finden, umhergeirrt.
Die plötzliche Erſcheinung von Beppo hatte ihm dieſe letzte Hoffnung benommen.
Am andern Tag fand die Ausgrabung des Leich⸗ nams in Gegenwart der Geiſtlichkeit von Terni und der bewaffneten Macht ſtatt.
Der Leichnam hatte an der Bruſt die breite, tiefe Wunde, die das Geſpenſt Beppo gezeigt.
Was die Banditen betrifft, da man wußte, daß ſie keinen andern Ausweg hatten, als die Fichtenbrücke und daß dieſe Brücke zerſtört war, ſo ſuchte man nicht einmal ſich derſelben zu bemächtigen: ſie ſtarben Hungers.
Die Leichname von dreien derſelben, die den Bach zu durchſchwimmen verſucht hatten, fand man zerſchmet⸗ tert auf den Felſen des Waſſerfalls.
Der Körper von Gaetano wurde unter dem Ge⸗ leite von Bettina, von Beppo und den zwei treuen Dienern nach Rom gebracht.
Ein Jahr nachher war Beppo, dem Wunſche von Gaetanv gemäß, der Gatte von Bettina.
Die Edelleute der Sierra Morena.
Am 5. November 1846, gegen vier Uhr Abends, kam ich nach Cordua, mit meinem Sohne und mit meinen lieben, guten Reiſegefährten Maquet, Bou⸗ langer, Giraud und Desbarolles.


