Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1850)
Entstehung
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Arme, als wollte er ſeinen Freund zu ſich rufen; Beppo ſtürzte ſich in dieſe offenen Arme, doch das Geſpenſt ent⸗

ſchlüpfte ihm wie ein Dunſt, ſtieß einen Seufzer aus

und verſchwand. Da ſtieg Beppo traurig zu Bettina hinab. Signora, ſagte er,nicht wahr, Ihr wißt nun Alles? kehren wir nach Terni zurück und morgen laſ⸗ ſen wir den Leichnam unſeres theuren Freundes aus⸗ graben, um die letzte Pflicht gegen ihn zu erfüllen. Aber, fragte das Mädchen,iſt es genug für den Troſt ſeiner Seele, daß ſein Körper in heiliger Erde ruht, und werden wir nicht auch daran denken, ihn zu rächen? Die Rache iſt vollbracht, Signora, antwortete Beppo. Und er erzählte, was er gethan. Das iſt unmöglich, rief der Bandit, welcher mit der Angſt eines Verurtheilten zugehört hatte,es wä⸗

ren zwanzig Männer erforderlich, um eine von den

Fichten, welche die Brücke bilden, aufzuheben.

Gott hat mir geholfen, antwortete Beppo einfach.

Und er folgte dem Wege, welcher durch die von Gaetano auf dem Schnee hinterlaſſene Blutſpur, die er allein ſah, bezeichnet war, und führte die kleine Truppe nach dem Gaſthauſe von Porta⸗Roſſa zurück.

Den Händen des Gerichts übergeben, geſtand der Bandit, es habe ſich im Augenblick ſeiner Rückkehr mit den erſten zehntauſend Thalern ein Streit unter den Banditen über die Vertheilung dieſer Summe er⸗ hoben; dann habe einer von den Elenden, der einen geringeren Antheil als die Anderen erhalten, Gaetano erdolcht, um den Kapitän der zweiten Hälfte der Summe zu berauben.

Um dieſe zweite Hälfte nicht zu verlieren, hatte der Bandit ſich angeboten, die junge Frau bis an den Ort

zu führen, wo ſie, im Glauben, ihren Bruder wiederzu⸗

finden, in einen Hinterhalt fallen und iht Leben und