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Bei der Brücke angelangt, hieß er Beppo durch ein Zeichen die Fichten aufheben und in den Bach werfen.
„Aber,“ ſagte Beppo,„um ein ſolches Werk zu vollbringen, wären zwanzig Männer von meiner Stärke erforderlich: einem einzigen Mann iſt das unmöglich.“
Das Geſpenſt machte ein Zeichen, welches beſagen wollte: Verſuche es.
Beppo bückte ſich; er erinnerte ſich der Worte des Evangeliums:
„Glaube, und mit dem Glauben wirſt du Berge aufheben.“
Er glaubte, bückte ſich, ergriff eine von den Fich⸗ ten bei ihrem Ende und ließ, ohne mehr Schwierig⸗ keit, als ein gewöhnlicher Balken geboten hätte, die in den Bach fallen, der ſie wie einen Grashalm ortriß.
Daſſelbe that er mit dem zweiten und mit dem dritten.
Dann horchte er.
Die Bruͤcke war zerſtört, die Banditen waren ge⸗ fangen.
Mitten unter ihrer Orgie hörten ſie vielleicht auch dieſes dumpfe, bedrohliche Geräuſch, doch ohne Zweifel hielten ſie es für eines von jenen zufälligen Geräuſchen, welche in der Nacht das Echo der Berge erwecken.
Hienach ſchlug Gaetano wieder den Weg ein, dem er gefolgt war, und der ihn wieder nach dem Grabe zurückfühete. Nach Verlauf von zehn Minuten ſah Beppo, der hinter ihm ging, die Gruppe an dem Orte, wo er ſie gelaſſen hatte.
Die Fackel des Facchino beleuchtete Bettina, welche immer noch betete, und die zwei den Banditen bewachen⸗ den Knechte.
Beppo wandte ſich nach der Seite des Geſpenſtes, um zu erfahren, was er thun ſollte, doch ohne Zweifel war das übernatürliche Werk vollbracht. Gaetano machte eine Geberde des Abſchieds und öffnete die


