Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1850)
Entstehung
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Ohne Zweifel dachte das Geſpenſt in dieſem Au⸗ genblick, Beppo habe Alles gethan, was zu thun war, denn ohne ſich um die Straße zu bekümmern, der man gefolgt, ſchlug es einen andern Weg durch die Felſen ein, wobei es von Zeit zu Zeit ſich umſah, ob Beppo ihm beſtändig nachkomme.

Der junge Mann, der ſich durch eine übernatürliche Kraft fortgetrieben fühlte, folgte dem Geſpenſt, um es über das, was er thun ſollte, zu befragen. Das Ge⸗ ſpenſt war verſchwunden.

Einen Augenblick nachher hörte er ein Geräuſch von Tritten und Stimmen, das in einer der ſeinigen entgegengeſetzten Richtung kam.

Beppo ging vom Wege ab und verbarg ſich hinter einem Felſen. Hier wartete er, um zu erfahren, wer die Perſonen wären, die ſich bei Nacht an einen ſolchen Ort wagten.

Als dieſe Perſonen näher kamen, glaubte er eine Frauenſtimme zu hören.

Er täuſchte ſich nicht. Inmitten einer Gruppe von fünf Perſonen, die dem Fußpfade folgten, welchen er verlaſſen hatte, und ſich nach dem Grabe von Gaetano wandten, war eine Frau.

Die anderen Perſonen waren eine Art von Faec⸗ chino, der eine Fackel trug, ein Mann gekleidet nach der Art und Weiſe eines Gebirgsbewohners in der Umgegend von Rom, und zwei andere Männer, welche Diener zu ſein ſchienen.

Die weibliche Perſon war ein Mädchen von kaum neunzehn bis zwanzig Jahren; dieſe weibliche Perſon trug eine ſchwarze Kleidung; eine ſeltſame Troſtloſig⸗ keit war über ihrem Geſichte verbreitet; ſie hielt eine Piſtole in der Hand.

Die zwei Lackeien, die ihr Gefolge zu ſein ſchienen, hatten ſich jeder mit einer Büchſe und einem Paar Piſto⸗ len bewaffnet.