den
gen erkt g8⸗ dig ine
ür⸗ fzer
auf He⸗
ige ken
er⸗ tte iſch ind
tig her zig nd,
ae⸗ lbe der ſich om
ße,
in ehr den
237
vor Terni, machte der Reiſende ſeine gewöhnliche Frage; auch hier hatte man Gaetano geſehen.
Es war fünf Uhr Abends, als Beppo in Strettura ankam. Und als er, nachdem er ſich der Durchfahrt ſeines Freundes verſichert hatte, erfuhr, er habe ſeine Reiſe gegen Terni fortgeſetzt, ſchickte er ſich an, daſſelbe zu thun; doch der Poſtmeiſter, an den er ſich wandte, ſchüttelte den Kopf und gab ihm den Rath, nicht wei⸗ ter zu gehen, denn, zwiſchen zwei Ketten der Apenninen eingeſchloſſen, werde die Straße von einer Räuberbande verheert, und jeden Tag höre man eine Gräuelthat er⸗ zählen, die von dieſen Elenden verübt worden.
Doch Beppo hatte die Lebenden nie gefürchtet, und der Gedanke, es ſei das Geſpenſt von Gaetano, was ihm erſchienen, verlieh ihm eine höhere Kraft; er er⸗ klärte alſo, er habe auch große Eile, nach Rom zu kom⸗ men, und er kenne keine Gefahr, welche im Stande wäre, ihn auf ſeinem Wege aufzuhalten.
Dem zu Folge ſchüttete er friſches Zündkraut auf die Pfannen ſeiner Piſtolen, verſicherte ſich, daß ſein De⸗ gen nicht in der Scheide feſthielt, gab ſeinem Pferde beide Sporen und ſprengte in das Thal, welches von Strettura nach Terni führt.
In der That, keine Oertlichkeit konnte ünſtiger für einen Hinterhalt ſein: Stücke unterſetzter Waldun⸗ gen, wie die corſiſchen Maquis, ſtreckten ſich bis zur Straße aus; ungeheure Granitblöcke hatten ſich vom Gebirge losgemacht und waren bis an den Rand des Weges gerollt. Man hätte glauben ſollen, es ſei der von Dante erwähnte troſtloſe Weg, welcher das Chaos durchſchneidet und zur Hölle führt.
Beppo erwartete jeden Augenblick angegriffen zu werden; doch gleichgültig gegen ſein eigenes Schickſal, betrachtete er mit kaltem, ruhigem Auge jede Terrain⸗ veränderung, die ihn mit einem Hinterhalt zu bedrohen ſchien. Wenn er ſich der drohenden Stelle nößerte, machte Beppo kaum die Bewegung eines Mannes, deß


