Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1850)
Entstehung
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ganze übrige Nacht, den ganzen darauf folgenden Tag und den Abend; nach drei Halten, die er geſchickt für . eingerichtet hatte, kam er um ſieben Uhr in

i an.

So große Luſt auch Beppo hatte, ſeine Reiſe fort⸗ zuſetzen, er war doch genöthigt, anzuhalten. Sein konnte nicht einen Fuß mehr vor den andern

etzen.

Er ſelbſt bedurfte der Ruhe. Eine Nacht und zwei Tage lang war er beinahe ohne anzuhalten mar⸗ ſchirt. Er verlangte ein Zimmer und legte ſich, ohne zu Nacht zu ſpeiſen, nieder.

Wie groß aber auch die Ermattung des Körpers bei Beppo war, die Unruhe des Geiſtes war noch viel größer. So kam es, daß er, obgleich er ſich nieder⸗ und ſeine Lampe ausgelöſcht hatte, nicht ent⸗ chlief.

Das Fenſter ſeiner Stube hatte weder Vorhänge, noch Läden, und der Mondſchein drang um ſo heller durch die Scheiben, als er ſich durch den Refler des Schnees vermehrte, den Beppo einige Meilen vor Aſſiſi gefun⸗ den hatte.

Beppo ſtützte ſich mit dem Ellenbogen auf ſein Bett und heftete ſeine ſtarren Augen auf den bleichen Lichtſtrahl, der ſein Zimmer durchfurchte, als er plötzlich einen Tritt auf der frachenden Treppe vernahm. Dieſer Tritt näherte ſich ſeiner Thüre. Seine Thüre wurde geöffnet. Beppo nahm eine von den auf ſeinem Naocht⸗ tiſche liegenden Piſtolen und richtete den Lauf nach der Thüre.

Doch auf der Schwelle erſchien ein junger Mann in einen braunen, ganz mit Schnee beſprenkelten Mantel gehüllt; der junge Mann ſchritt auf das Bett zu, ſchlug den Mantel zurück, der einen Theil ſeines Ge⸗ ſichtes bedeckte, und Beppo erkannte ſeinen Freund.

Beppo warf ſeine Piſtole weg, ſtieß einen Schrei