Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1850)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

ieſe

2

hen gen

das He⸗ gt,

icht es

tan eit, en, m⸗

25

mehr als einen Monat: das Herz verhinderte den Kopf; endlich beſtimmte mich ein Wort, das ein Kamerad zu mir ſagte.“

„Welches Wort?“

„Oh! das gehört zu den Dingen, die Sie nichts angehen. Dieſen Morgen ſage ich zu Jeanne:„„Ich werde heute nicht arbeiten, ich will mich beluſtigen, als ob es ein Feſttag wäre; ich gehe mit Kameraden zum Kugelſpiel. Sei beſorgt, daß das Mittagsbrod um ein Uhr fertig iſt.““„Aber ℳ„„Es iſt gut, keine Bemerkungen; das Mittageſſen um ein Uhr, ver⸗ ſtehſt Du?““„„Wohl!““ ſagte Jeanne.

„Und ſie ging hinaus, um die Pfanne zu Folen.

„Während dieſer Zeit nahm ich, ſtatt zum Kugel⸗ ſpiel zu gehen, das Schwert, das Sie dort haben. Ich hatte es ſelbſt auf einem Sandſtein geſchliffen. Ich ſtieg in den Keller hinab und verbarg mich hinter den

Fäſſern, wobei ich zu mir⸗ ſelbſt ſagte; ſie muß wohl

in den Keller herabkommen, um Wein heraus zu laſſen, dann werden wir ſehen.

„Die Zeit, die ich dort hinter dem Faſſe blieb ich weiß nichts davon; ich hatte das Fieber, mein Herz ſchlug und ich ſah Alles roth in der Nacht.

„Und dann war eine Stimme da, die in mir und um mich her das Wort wiederholte, das der Kamerad geſtern zu mir geſagt hatte.“

„Aber was für ein Wort iſt denn das?“ fragte dringlich der Commiſſär.

„Unnöthig. Ich habe es Ihnen ſchon geſagt, Sie würden es nie hören. Nun, ich vernahm das Rauſchen eines Kleides, Schritte, die ſich näherten, und ſah ein Licht zittern. Zuerſt kam der untere Theil ihres Kör⸗ pers herab, dann der obere, dann der Kopf man ſah ihn ganz wohl, ihren Kopf Sie hielt ihren Leuchter in der Hand.„„Ah!““ ſpreche ich zu mir ſelbſt, „das iſt gut!““ und ich wiederholte ganz leiſe das Wort, das mir der Kamerad geſaßt hatte.