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Dies war das erſte Zeichen des Mordes, das man traf. m Man drang in den Keller, wobei Jeder den Rang he behauptete, den wir genannt haben. 3 Der Doctor und der Polizeicommiſſär kamen zuerſt, dann Herr Ledru und Jacquemin, dann die zwei Perſt⸗ w nen, die ſich bei ihm befanden, dann die zwei Gendarmen, pi und endlich die Bevorzugten, zu deren Zahl ich gehörte. Nachdem ich die erſte Stufe hinabgeſtiegen war, te: tauchte mein Auge in den Keller und umfaßte die furcht⸗ Fe bare Geſammtheit, die ich zu ſchildern verſuchen werde, de Der erſte Gegenſtand, auf den die Augen fielen, war ein Leichnam ohne Kopf, neben einem Faſſe lie⸗ co gend, deſſen Hahn, halb geöffnet, einen Waſſerfaden ent⸗ fließen ließ, der auf dem Boden zuerſt eine Rinne hil⸗ dete und ſich dann unter dem Lager des Faſſes verlor Der Leichnam war halb gedreht, als oß der Rumpf, auf den Rücken gewandt, eine Bewegung des Todes⸗ kampfes begonnen hätte, dem die Beine zu folgen nicht im Stande geweſen wären. Der Rock war auf einer Seite bis zum Knieband aufgeſchlagen.* Man ſah, daß die Unglückliche in dem Augenblick ge⸗. troffen worden war, wo ſie, vor dem Faſſe knieend, eine Flaſche zu füllen begonnen hakte, welche Flaſche Ge ihren Händen entſchlüpft war und an ihrer Seite lag. for Der ganze obere Theil des Leibes ſchwamm in nar einer Blutlache. faf Aufrecht auf einem Gyposſacke, der an der Wand lehnte, erblickte man, oder errieth man vielmehr, wie Do eine Büſte auf ihrer Säule, einen gleichſam in ſeinen den Haaren verlorenen Kopf; ein Blutſtreifen röthete den ihn Sack von oben bis um die Mitte. 5 Der Doctor und der Polizeicommiſſär hatten ſcho den Leichnam umgangen und ſtanden der Treppe geg über. In der Mitte des Kellers waren die zwei Freun von Herrn Ledru und einige Nengierige, die ſich dahin zu dringen beeifert hatten.


