Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1850)
Entstehung
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Gehen Sie durch die Thüre rechts, ſagte Jac⸗ quemin mit dumpfer Stimme.

Man folgte der Angabe des Gefangenen und be⸗ fand ſich in einer Art von Speiſekeller, in deſſen Ecke ſich eine Fallthüre öffnete, an deren Mündung ein Schimmer zitterte, welcher von unten kam.

Dort, dort! murmelte Jacquemin, indem er ſich mit einer Hand am Arm von Ledru anklammerte und mit der andern Hand auf die Oeffnung des Kellers deutete.

Ah! ah! ſagte leiſe der Doctor zum Polizei⸗ commiſſär, mit jenem furchtbaren Lächeln der Leute, auf die nichts Eindruck macht, weil ſie nichts glauben; ves ſcheint, Madame Jaecquemin hat die Vorſchrift von Meiſter Adam befolgt. Und er trillerte:

Sterb ich, ſo begrabt mich Tief im Keller, wo der Wein

Stille! unterbrach ihn Jacquemin, das Geſicht leichenbleich, die Haare geſträubt, Schweiß auf der Stirne,ſingen Sie nicht hier.

Betroffen von dem Ausdruck dieſer Stimme, ſchwieg der Doctor.

Beinahe in demſelben Augenblick ſtieg er die erſten Stufen der Treppe hinab.

Was iſt das? fragte er.

Er hatte ſich gebückt und hob ein Schwert mit

breiter Klinge auf.

Es war das große Schwert, das Jacquemin, wie er geſagt, am 29. Juli 1830 im Artillerie⸗Muſeum ge⸗

nommen; die Klinge war mit Blut befleckt.

Der Polizeicommiſſär nahm es aus den Händen des Doctors.

Erkennt Ihr dieſes Schwert? ſagte er zu dem efangenen.

Ja, antwortete Jacquemin.Fortl fort! machen

wir ein Ende.

Tauſend und ein Geſpenſt. 2