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Nach fünf Minuten erſchien derjenige, welchen man geholt, auf der Thürſchwelle.
Zwei andere Männer folgten ihm.
Ich ſehe noch den Anblick der Straße.
Jacquemin war, wie geſagt, auf den Boden herab⸗ geglitten. Der Maire von Fontenah⸗aux⸗Roſes, den die Mutter Antoine geholt, ſtand vor ihm und beherrſchte ihn mit der ganzen Höhe ſeiner großen Geſtalt. In der Oeffnung der Thüre drängten ſich die zwei andern Perſonen, von denen wir ſogleich weiter ſprechen werden. Ich lehnte an dem Stamm einer Linde, die in der Grande⸗Rue ſtand, von wo aus aber mein Blick in die Rue de Diane tauchte. Zu meiner Linken war eine Gruppe, beſtehend aus einem Mann, einer Frau und einem Kinde; das Kind weinte, damit es ſeine Mutter in ſeine Arme nähme. Hinter dieſer Gruppe ſtreckte ein Bäcker ſeinen Kopf im erſten Stocke zum Fenſter heraus; dieſer Bäcker ſprach mit ſeinem Knecht, welcher unten war und ihn fragte, ob es nicht Jacquemin, der Steinbrecher, geweſen, der vorüber gelaufen; endlich erſchien auf der Schwelle ſeiner Thüre ein Hufſchmied, von vorn ſchwarz, aber den Rücken durch das Licht ſeiner Schmiede beleuchtet, deren Blaſebalg ein Lehrling zu ziehen fortfuhr. Dies über die Grande⸗Rue.
Was nun die Rue de Diane betrifft, ſo war ſie, abgeſehen von der von uns beſchriebenen Hauptgruppe, leer. Man ſah nur an ihrem Ende zwei Gendarmen erſcheinen, welche ihre Runde auf der Ebene gemacht hatten und, ohne zu vermuthen, welche Arbeit ihrer harrte, ruhigen Schrittes herbeikamen.
Es ſchlug ein Viertel auf zwei Uhr.


