Teil eines Werkes 
3. Bd. (1857)
Entstehung
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einem ſo theilnahmloſen Geſichte ausgeſprochen, daß ſelbſt die nächſten Perſonen nicht anders denken konnten, als es ſei ein einfaches Geſpräch zwiſchen den beiden Unterrednern, die ſich auf dieſe höfliche Weiſe begrüßten.

Es war der Tag, an welchem der Kriegsminiſter empfing; Roland kehrte in ſein Hotel zurück, ver⸗ wiſchte die geringſte Spur der Reiſe, von der er ſo eben kam und ſtieg in den Wagen, und wenige Mi⸗ nuten vor zehn Uhr konnte er ſich bei dem Citoyen Carnot melden laſſen.

Zwei Gründe führten ihn dahin.

Erſtens hatte er von Seiten des erſten Conſuls dem Kriegsminiſter eine mündliche Mittheilung zu machen.

Zweitens die Hoffnung, in ſeinem Salon die bei⸗ den Zeugen zu finden, deren er benöthigt war, um ſein Duell mit Sir John in's Reine zu bringen.

Alles ging, wie Roland gehofft; der Kriegsmi⸗ niſter erhielt die genauſten Mittheilungen von dem Uebergang über den Satt Bernhard und der Lage der Armee, und er fand die beiden Freunde, die er ſuchte, in den miniſteriellen Salons.

Einige Worte genügten, um ſie aufs Laufende zu ſetzen; Soldaten ſind in dieſer Art von Ge⸗ ſtändniſſen zu Hauſe.

Roland ſprach von einer ſchweren Beleidigung, die ſelbſt für die ein Geheimniß bleiben müſſe, welche bei ihrer Sühne zugegen ſein ſollten. Er erklärte, der Beleidigte zu ſein und verlangte für ſich in der Wahl der Waffen und der Art des Kampfes alle den Beleidigten vorbehaltenen Vorrechte.

Dumas, Jehu. II. 14