Teil eines Werkes 
3. Bd. (1857)
Entstehung
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Die beiden jungen Männer hatten den Auftrag, ſich am andern Tage um neun Uhr im Hotel Mirabeau Rue Richelieu einzufinden und ſich mit den beiden Zeugen von Mylord Tannlay zu verſtändigen.

Dann ſollten ſie zu Roland kommen, Hotel de Paris, in derſelben Straße.

Roland kehrte um eilf Uhr nach Hauſe zurück, ſchrieb ungefähr eine Stunde, legte ſich und ſchlief ein.

Um halb neun Uhr erſchienen ſeine beiden Freunde bei ihm.

Sie kamen von Sir John.

Sir John hatte alle Rechte Rolands anerkannt, hatte ihnen erklärt, daß er gegen keine der Bedin⸗ gungen des Kampfes eine Einwendung machen werde, und daß, ſobald Roland ſich als der Beleidigte fühle, an ihm ſei, die Bedingungen zu dictiren.

Auf die von ihneén gemachte Bemerkung, daß ſie es mit zweien ſeiner Freunde und nicht mit ihm zu thun zu haben geglaubt, hatte Lord Tannlay geant⸗ wortet, er kenne niemand in Paris genau genug, um ihn bei einer ſolchen Sache ins Vertrauen zu ziehen, er hoffe aber an dem zum Drell beſtimmten Orte werde wohl einer der Freunde Rolands auf ſeine Seite treten und ihm ſecundiren.

Kurz in allen dieſen Punkten hatten ſie Lord Tannlay als ächten Gentleman erkannt.

Roland fand, daß das Verlangen ſeines Gegners in Beziehung auf den einen Secundanten nicht nur billig, ſondern auch paſſend ſei, und ermächtigte einen der jungen Männer, Sir John zu ſecundiren und ſein Intereſſe zu vertreten.

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