Teil eines Werkes 
3. Bd. (1857)
Entstehung
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konnte, ohne dem Feinde irgend einen Theil des Körpers bloßzuſtellen.

Fünfhundert Schritte endlich von dem Eingang bot eine Barricade von der Höhe eines Mannes ein letztes Hinderniß für diejenigen, welche bis zu einer von den Rotunde hätten gelangen wollen, wo unge⸗ fähr zehn Menſchen lagen oder ſaßen, die Einen mit Leſen, die Andern mit Spielen beſchäftigt.

Keiner der Leſenden oder Spielenden ließ ſich durch das Geräuſch der Schritte der Neuankömm⸗ linge oder den Anblick der Helle, die ſich an den Wänden des Steinbruchs hinzog, auch nur im Ge⸗ ringſten ſtören, ſo ſicher wußten ſie, daß geſchützt, wie ſie waren, nur Freunde bis zu ihnen dringen könnten.

Das Schauſpiel, das dieſes Lager bot, war im Uebrigen außerordentlich maleriſch: die Wachskerzen, welche im Ueberfluſſe brannten, die Genoſſen waren zu ariſtokratiſch, um ein anderes Licht als Wachskerzen zu brennen ſpiegelten ſich in den Waffentrophäen aller Art, unter denen die doppel⸗ läufigen Flinten und Piſtolen den erſten Rang ein⸗ nahmen; Rappiere und Masken hingen dazwiſchen, einige muſikaliſche Inſtrumente waren hin und wie⸗ der aufgeſtellt; ein bis zwei Spiegel in ihren golde⸗ nen Rahmen gaben zu erkennen, daß die Toilette nicht zu den geringſten Zeitvertreiben der fremden Bewohner dieſer unterirdiſchen Wohnung gehörten.

Alle ſchienen ſo ruhig, als wenn die Nachricht, welche Morgan aus den Armen Amelies geriſſen, ihnen unbekannt wäre oder von ihnen als unwichtig betrachtet würde.