blick ſo gut in dem dichten Laubwerk verſteckt, daß ſelbſt diejenigen, deren Blick er ſich ſo eben entzogen, ihn vergebens in ſeiner Luftbaſtei ſuchten.
Je mehr man ſich dem Eingang der Grotte näherte, deſto ſchmaler wurde der Hohlweg.
Montbar trat zuerſt in die Grotte und nahm aus einer Vertiefung, wo er dies wußte, einen Stahl, Feuerſtein, Zunder, Zündhölzer und eine Fackel.
Der Funke ſprühte, der Zunder fing Feuer, das Zündhölzchen verbreitete eine bläuliche und flackernde Flamme, an welcher ſich die kniſternde und harzige Fackel entzündete.
Drei bis vier Wege boten ſich dar, Montbar ſchlug ohne Zögern einen derſelben ein.
Der Weg drehte ſich nach der entgegengeſetzten Seite, als ſie ſich in die Erde vertieften; man hätte ſagen können, die jungen Leute gehen unter dem Boden wieder zurück und verfolgen die Gegenſpur des Weges, der ſie hergeführt.
Offenbar machte man die Kreuz⸗ und Querwege eines alten Steinbruchs, vielleicht desjenigen, aus welchem vor neunzehnhundert Jahren die drei römi⸗ ſchen Städte hervorgingen, welche heutzutage nur noch Dörfer ſind, und das Lager des Cäſar, das ſie überragt.
Von Zeit zu Zeit war der unterirdiſche Pfad, auf dem man ging, in ſeiner ganzen Breite durch einen großen Graben abgeſchnitten, über den man nur mittelſt eines Brettes kommen konnke, das man mit einem Fußſtoß wieder in den Graben hinabwarf.
Von Zeit zu Zeit ſah man Schulterwehren, hin⸗ ter denen man ſich verſchanzen und Feuer geben
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