Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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menkünften mit meinem Lächeln und meiner Heiter⸗ keit Deine Ahnungen und Befürchtungen zu ver⸗ ſcheuchen ſuchte: aber heute, Amelie, haben die Dinge ein anderes Ausſehen; wir ſtehen im Angeſicht des Kampfes. Was auch geſchehen mag, die Entwicke⸗ lung naht; ich verlange von Dir, Amelic ticht jene thörichten und egoiſtiſchen Dinge, welche vie Lieben⸗ den, die von einer großen Gefahr bedroht ſind, von der Geliebten fordern, ich verlange nicht, däß Du Dein Herz dem Todten, Deine Liebe der Leiche be⸗ wahren ſolleſt.

Freund, machte das junge Mädchen, indem ſie ihm die Hand auf den Arm legte,hüte Dich, Du wirſt am Ende gar an mir zweifeln.

Nein, ich mache Dein Verdienſt größer, indem ich Dich aus freiem Willen das Opfer in ſeiner gan⸗ zen Ausdehnung bringen laſſe; ich will Dich durch keinen Schwur binden, durch keine Feſſel binden.

Gut, ſagte Amelie.

Aber, was ich von Dir verlange, fuhr der junge Mann fort, was Du mir auf unſere für Dich ſo unheilvolle Rebe ſchwören ſollſt, das iſt, daß, wenn ich feſtgenommen werde.. ich hoffe, daß man mich nicht lebendig in die Gewalt bekommen wird; doch wer weiß, ich kann in eine Falle gerathen. wenn ich feſtgenommen, entwaffnet, ins Gefängniß geworfen und zum Tode verurtheilt werde, um was ich Dich bitte, was ich von Dir verlange, Amelie, iſt, daß Du mir durch alle möglichen Mittel Waffen zukommen laſſeſt und zwar nicht bloß für mich, ſon⸗ dern auch für meine Genoſſen, damit wir immer Herr über unſer Leben ſeien.

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