Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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her nach Bourg kömmt, der in einen Mantel einge⸗ hüllt erſcheint, ohne mir zuvor Nachricht davon zu geben; mein Bruder, der nach dem Hauptmann der Gendarmerie fragt, der ihm in das Gefängniß folgt,

der nur mit ihm ſpricht und verſchwindet? Iſt das

nicht eine furchtbare Drohung für meine Liebe, ſprich?

Wirklich, je länger Amelie ſprach, eine deſto düſterere Wolke überſchattete die Stirne ihres Ge⸗ liebten.

Amelie, ſagte er,als wir uns zu dem mach⸗ ten, was wir ſind, hat ſich keines von uns die Ge⸗ fahren, die es lief, verheimlicht.

Aber Du haſt doch wenigſtens das Apyl ver⸗ tauſcht, Du haſt die Karthauſe von Seillon verlaſſen? fragte Amelie.

Unſere Todten allein ſind dort geblieben und bewohnen ſie zu dieſer Stunde.

Iſt die Grotte von Ceyzeriat ein ſicheres Aſyl?

So ſicher als jedes Aſyl, das zwei Ausgänge hat.

Die Karthauſe von Seillon hatte auch zwei Ausgänge und doch, ſagteſt Du, habt Ihr Todte dort gelaſſen.

Die Todten ſind in größerer Sicherheit, als die Lebendigen; ſie ſind gewiß, nicht auf dem Schaffot zu ſterben.

Amelie fühlte einen Schauer über den ganzen Körper hinrieſeln.

Charles! murmelte ſie.

Höre, ſagte der junge Mann,Gott iſt mein Zeuge und auch Bu, daß ich ſtets bei unſern Zuſam⸗