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dem ſelbſt Deine Mutter nichts Zärtliches finden konnte? Dieſen Morgen, als er mit Deinem Bruder frühſtückte, hat er ihn förmlich um Deine Hand ge⸗ peten. Dein Bruder hat dieſe Eröffnung mit Freu⸗ den vernommen, aber für den erſten Augenblick nichts verſprochen. Der erſte Conſul hatte bereits, ehe er nach der Vendée abging, davon geſprochen, daß er für Deine Verheirathung Sorge tragen werde; aber der erſte Conſul wünſchte Lord Tannlay zu ſehen; er ſah ihn. Lord Tannlay gewann, trotz ſeiner na⸗ tionellen Zurückhaltung, auf den erſten Schlag die Gnade des erſten Conſuls in ſolchem Grade, daß dieſer ihn ſtehenden Fußes mit einer Miſſion an ſei⸗ nen Oheim Lord Greenville beauftragte. Lord Tann⸗ lay ging augenblicklich nach England ab.
„Ich weiß nicht, wie viele Tage Sir John ab⸗ weſend bleiben wird, aber ſicher wird er bei ſeiner Rückkehr um die Erlaubniß bitten, ſich bei Dir als Dein Bräutigam vorſtellen zu dürfen.
„Lord Tannlay iſt noch jung, von angenehmem Aeußern, ungeheuer reich; er hat die glänzendſte Verwandtſchaft in England; er iſt der Freund Ro⸗ lands. Ich kenne keinen Mann, der mehr Rechte, ich ſage nicht auf Deine Liebe, theure Amelie, aber auf Deine tiefe Achtung hätte.
„Alles Uebrige noch in zwei Worten: der erſte Conſul iſt immer ſehr gut gegen mich und Deine beiden Brüder, und Madame Bonaparte ließ mich wiſſen, daß ſie nur Deine Verbindung erwarte, um Dich zu ſich zu rufen.
„Es iſt davon die Rede, daß ſie den Luxembourg


