Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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weiß von der dunkeln Wölbung des Corridors abhob, gab Roland Feuer.

Die Flamme erleuchtete wie ein Blitz den Cor⸗ ridor, in welchem das Geſpenſt fortging, ohne den Schritt zu beſchleunigen, oder zu verlangſamen. Dann ſank Alles in um ſo tieferes Dunkel zurück, je heller das Licht geweſen.

Das Geſpenſt war in der düſtern Arcade ver⸗ ſchwunden.

Roland ſtürzte ihm nach, indem er ſein zweites Piſtol von der linken Hand in die rechte nahm.

Aber ſo kurz auch das Stehenbleiben gedauert,

das Geſpenſt hatte einen bedeutenden Vorſprung ge⸗ wonnen; Roland ſah es am Ende des Corridors ſich diesmal kräftig von der grauen Atmoſphäre abheben.

Er verdoppelte ſeine Schritte und erreichte das Ende des Corridors in dem Augenblicke, wo das Ge⸗ ſpenſt hinter der Thüre der Ciſterne verſchwand.

Roland verdoppelte ſeine Schnelligkeit; es war ihm, als wenn das Geſpenſt in dem Augenblick, da es die Schwelle der Thüre erreichte, in den Einge⸗ weiden der Erde unterſänke.

Aber der ganze Torſo war noch ſichtbar.

Er ſchoß ſein zweites Piſtol ab, welches die Ci⸗ ſterne, in der das Geſpenſt untergetaucht, mit Feuer und Rauch erfüllte.

Als der Rauch ſich verzogen hatte, ſuchte Roland vergeblich; er war allein.

Roland ſtürzte ſich vor Zorn heulend in die Ci⸗ ſterne; er ſondirte die Mauern mit den Kolben ſei⸗ ner Piſtole, und ſtampfte mit dem Fuß auf den