Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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Boden: überall gaben Boden und Stein den matten Ton feſter Gegenſtände von ſich.

Er ſuchte vergeblich die Dunkelheit mit dem Blicke zu durchdringen: das ſchwache Licht, das der Mond hereingoß, reichte nur bis auf die erſten Stufen der Ciſterne.

O! rief Roland,eine Fackel! eine Fackel!

Niemand antwortete ihm; das einzige Geräuſch, das ſich hören ließ, war das Gemurmel der Quelle, welche drei Schritte von ihm rauſchte.

Er ſah, daß ein längeres Nachſuchen unnöthig wäre, ſtieg aus der Ciſterne herauf, zog aus ſeiner Taſche ein Pulverhorn, zwei in Papier gewickelte Kugeln und lud raſch ſeine Piſtolen wieder.

Dann ſchlug er den Weg ein, auf dem er bis hierher gelangt, fand den düſtern Gang wieder, der ſich am Ende des ungeheuren Refectoriums befand, und nahm den Platz auf der andern Seite des ſtum⸗ men Saales wieder ein, welchen er verlaſſen, um dem Geſpenſt zu folgen.

Dort wartete er.

Aber die Stunden der Nacht ſchlugen hinter ein⸗ ander, bis ſie zu Morgenſtunden wurden, und die erſten Sonnenſtrahlen des Tages mit ihren blaſſen Tönen die Mauern des Kloſters bemalten.

Auf, murmelte Roland,für heute Nacht iſt's genug, vielleicht werde ich ein andermal glücklicher ſein.

Zwanzig Minuten ſpäter kehrte er nach dem Schloſſe Roires Fontaines zurück.