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mit dumpfer Stimme fort,„hat keine Macht über die Seele.“
„Wer biſt Du denn?“ fragte Roland.
„Ich bin der Geiſt Desjenigen, den Du gewalt⸗ ſamer Weiſe aus der Welt geſchafft.“
Der junge Offizier lachte laut, mit jenem hefti⸗ gen und nervöſen Tone, der noch etwas Schreck⸗ hafteres in dieſer Dunkelheit hatte.
„Meiner Treu,“ ſagte er,„wenn Du mir keine andere Andeutung zu geben haſt, ſo werde ich mir nicht mal die Mühe nehmen, zu ſuchen, das ſage ich Dir.“
„Erinnere Dich der Quelle von Vaucluſe,“ ſagte das Geſpenſt mit einem ſo ſchwachen Tone, daß dieſe Mahnung eher wie ein Seufzer, denn als artikulirte Worte aus ſeinem Munde zu kommen ſchien.
Einen Augenblick fühlte Roland nicht ſeinen Muth ſinken, ſondern ſeine Stirne von Schweiß perlen; er nahm ſich mit Gewalt zuſammen und rief mit dro⸗ hender Stimme:
„Zum letzten Male, Erſcheinung oder Wirklich⸗ keit, ſage ich Dir, daß, wenn Du mich nicht erwar⸗ teſt, ich Feuer auf Dich gebe!“
Das Geſpenſt blieb ſtumm und ſetzte ſeinen Weg ort. Roland blieb eine Secunde ſtehen, um zu zielen: das Geſpenſt war zehn Schritte von ihm entfernt. Roland hatte eine ſichere Handz er ſelbſt hatte das Piſtol geladen, einen Augenblick vorher hatte er noch den Ladſtock in die Läufe geſtoßen, um ſich zu verſichern, daß ſie geladen waren. In dem Augenblicke, als das Geſpenſt ſich in ſeiner ganzen Größe zeigte und


